Rex - my love, mein Auslandshund
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Gestern Abend fiel es mir auf, dass ...

... ich euch die neverendig Story "Mausefalle" ja gar nicht zu Ende erzählt habe, denn den krönenden Abschluss, zumindest für die vorgestrige Runde durch dieses Einkaufszentrum, enthielt ich euch doch glatt vor.

Schusselig halt - oder vielleicht liegt es auch daran, dass man das Schreiben ab und zu unterbricht, um brav im Freien mal eine rauchen zu gehen?

Auf jeden Fall geschah noch etwas, das F. dazu brachte, laut aufzulachen, als ich nach meinem Aldibesuch endlich wieder zu ihm ins Auto stieg.
Zuvor hatte ich nämlich noch einen kleinen Abstecher in die dortige Fressnapf-Filiale gemacht, dachte mir, na, wenn die alles rund um Tiere haben, dann ja vielleicht auch Mausefallen?

Auf Anhieb konnte ich keine entdecken, also befragte ich eine Verkäuferin und wurde mit ihrer vollsten Empörung konfrontiert, was ich für F. dann beim Einsteigen imitierte:

"Neiiiiin, soooo etwas führen wir NICHT!!!"

Dazu riss ich die Augen genauso entsetzt auf, wie diese Frau es getan hatte, konnte mir nun selber das Lachen auch nicht mehr verkneifen und natürlich hatte ich die Sache im Laden auch noch entschärft, indem ich der Mitarbeiterin im gleichen Stil antwortete:

"Neiiiiin, ich meine doch kein Totmachding, sondern eine Lebendfalle, wie können Sie nur sooo was von mir denken?"

Ich fürchte, das Thema wird mich noch eine Weile begleiten, denn selbst wenn ich endlich irgendwo eine bekommen habe, ist es damit ja dann immer noch nicht getan, im Gegeneteil, dann wirds erst richtig spannend hier, zumindest für mich, denn bis jetzt ist es noch eine Horrorvorstellung für mich, mit der gefüllten Falle durch die Pampa rennen zu müssen, um Frau Maus dann irgendwo freizulassen, wobei ich auch absolut keine Ahnung habe, ob und bis zu welcher Entfernung Mäuse womöglich auch wieder nach Hause finden.

Und noch etwas beschäftigt mich gerade, denn als zumindest hin und wieder bekennender Trash-Gucker schaue ich gerade das "Sommerhaus der Stars", wobei das Wort Stars echt in Anführungszeichen stehen müsste, weil ich kaum einen von denen jemals zuvor irgendwo wahrgenommen habe, mit Ausnahme der Auswanderer, die ich von den Goodbye-Deutschland-Sendungen kenne.

Dem üblichen Niedrigstniveau entsprechend warf dort ein Mann einer Frau vor, sie habe doch in ihrem Leben nichts geleistet, außer Kinder zu bekommen, sie konterte, dass sie auf diese immerhin besser aufgepasst habe als er auf seinen Hund, der von einem großen Artgenossen totgebissen worden war.

Fand ich zunächst recht heftig, aber nachdem in einem Forum darüber diskutiert wurde, machte ich mir doch mal die Mühe, nachzulesen, was genau da überhaupt vorgefallen war.

Da hat jemand also zwei Minihündchen und weiß nichts Besseres zu tun, als ins Tierheim zu rennen, um mit einer riesigen Dogge nach Hause zu kommen.

Schnell stellte sich heraus, dass diese auf die bereits vorhandenen Minis gar nicht gut reagierte, man brachte sie nach einem Zwischenfall sicherheitshalber zurück ins Tierheim, entschied sich dann aber noch einmal um, wohl wissend, dass in Spanien die Hunde ja nach einer kurzen Wartezeit gnadenlos getötet werden.

Bis dahin kann ich das nachvollziehen, habe ich ja selbst Rex wie auch seinerzeit schon meine Püppi vor diesen unmenschlichen Machenschaften gerettet, aber ... ich kann doch nicht das Wohl bereits existierender Hausgenossen gefährden, nur weil ich meine, jetzt auch mal was Großes haben zu wollen!

Am Ende biss die Dogge den Yorkie tot und nun spricht der Mann sie von jeglicher Schuld frei, sieht diese bei den früheren Haltern, was in meinen Augen genauso eine gequirlte Kacke ist, wie bei einem Hund überhaupt von Schuld zu reden, denn Tiere haben da eine etwas andere Sichtweise.

Die Schuld liegt einzig bei ihm selbst und seinem offensichtlichen Hundeunverstand, denn ich kann doch nicht so ein riesiges Tier mit Vorgeschichte anschleppen und es mit zwei Artgenossen zusammenpacken, die selbstverständlich ihr Zuhause als ihr ureigenstes Territorium betrachten, und dann völlig naiv darauf bauen, dass irgendwie schon Friede, Freude, Eierkuchen einkehren werden.

Seine Sorge um das Leben des großen Hundes in allen Ehren, aber nachdem es schon einmal mit einem Angriff endete, wie kann man das dann ein zweites Mal riskieren?

Ich selbst würde Rex niemals aus dem Stegreif unbeaufsichtigt mit einem anderen Hund lassen und war da sogar bei Püppi extrem vorsichtig, obwohl sie ja nun wirklich ein Lämmchen war und alles Lebendige liebte.

Wenn meine Tante mit ihrem Yorkiemädchen zu Besuch kam und wir etwas ohne die Hunde unternehmen wollten, dann sperrten wir die Kleine im Gästezimmer ein, wunderten uns allerdings beim Heimkommen, dass die beiden sich miteinander unten vergnügten, während die Türe oben offenstand.

Okay, Schlüssel existierten damals noch nicht und schoben wir es beim ersten Male noch darauf, dass die Tür sicher von allein aufgesprungen war, wurde uns später klar, dass Püppi sie geöffnet hatte, wobei es mir aber bis heute ein Rätsel ist, wie dieser Miniyorkie die extrem hohen Stufen unserer Treppe bewältigt haben kann, wurde er doch sonst immer hoch und runter getragen.

Mit der lieben und umgänglichen Püppi funktionerte das einwandfrei (trotz meiner anfänglichen Bedenken), aber mit Rex würde es unter Umständen anders enden, wenn man nicht mit dem nötigen Fingerspitzengefühl an so etwas herangeht.

Ich lege grundsätzlich Wert darauf, dass sich Hunde auf neutralem Gebiet kennen lernen, d.h. wenn wir früher Besuch mit Hund bekamen, musste dieser etwas entfernt vom Haus warten, ich leinte Püppi an, wir trafen uns draußen, wo die Hunde sich erst mal in Ruhe kennen lernen konnten, um dann gemeinsam das Haus zu betreten, so dass der eine nicht auf die Idee kommen konnte, dass da ein Artgenosse in sein Territorium einbricht.

Bei Anschaffung eines Zweittieres würde ich genauso vorgehen, d.h. mit gemeinsamen Spaziergängen starten, immer wieder genau beobachten, wie die Hunde aufeinander reagieren, erst dann kann man langsam versuchen zu schauen, wie es daheim läuft.

Bei aller Liebe sollte man nie vergessen, dass ein Hund ein Tier ist und Reize aus seiner Umgebung völlig anders wahrnimmt, als wir uns das vorstellen, besonders im Umgang mit kleinen Kindern unbedingt zu beherzigen, denn sowohl Hund wie auch Kind müssen erst lernen, miteinander umzugehen.

Amen!

Und damit endlich genug für heute, habe mich mal wieder verquatscht, dabei wartet ein steifes Programm auf mich, das ich nun mal in Angriff nehmen werde.

Habt einen schönen Tag und ... bleibt gesund!
30.9.20 07:36


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