Rex - my love, mein Auslandshund
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Der Irrsinn dieser Welt

Ich schrieb es schon einmal, ich muss sehr oft an die Menschen der vorletzten Jahrhundertwende denken, wie sie fröhlich vor sich hinlebten, die modernen Errungenschaften ihrer Zeit und ihr Leben fröhlich genossen, nicht ahnend, dass sie auf eine der schlimmsten Katastrophen zuliefen, die die Menschheit (bis jetzt) je getroffen hat.

Ungleich dramatischer und vielfältiger ist der Sprengstoff, auf dem wir heute sitzen. Die Weltbevölkerung ist von 1,6 Milliarden im Jahr 1900 auf heute mehr als 7 Milliarden explodiert, wir haben den medizinischen Fortschritt bis in die letzten Winkel dieser Erde getragen und damit massiv in die Auslese eingegriffen, die die Natur normalerweise bei Überpopulationen von (Säuge-)Tieren vornimmt.

Klar, immer mehr Menschen bedeuten immer mehr Anhänger der verschiedenen Religionen, man kann sie herrlich gängeln und ausbeuten, es geht um Macht und Geld, genau wie für die Wirtschaft, die natürlich an immer mehr hungrigen Mäulern mit ständig wachsendem Luxusbedarf enorm verdient.

Ich kenne diese Milchmädchenrechnungen, dass es doch Wege gäbe, um auch für noch mehr Menschen ausreichend Nahrung produzieren zu können. Als ob es nur darum ginge ...

Für jedes Reiskorn, jede Erbse, jedes Stück Fleisch, jedes Auto, jedes T-Shirt, jedes Handy usw. werden Unmengen an Wasser verbraucht, um mal nur einen Faktor zu nennen, um den man sicher noch verheerende Kriege führen wird.

Von den Konflikten rund um Russland und dazu, dass im US-Senat offenbar diskutiert wird, Atomwaffen nicht nur zur Verteidigung, sondern auch als Vorbeugung einzusetzen, will ich jetzt mal gar nichts sagen - dieses Damoklesschwert hängt immer drohender über uns, aber abgesehen davon kann ich jedem Politiker nur raten, sich einmal genauer anzusehen, was sich in den Jahrzehnten vor Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges abspielte. 

Es ist immer brandgefährlich, wenn sich Regieren mit widerstreitenden Religionen vermischt bzw. von diesen angetrieben wird, und genau dies läuft im Nahen Osten, in Nordafrika ab mit dem Ziel der Expansion.

Gebt den Leuten Bildung und ihr Auskommen, dann werden sie schon nicht zu Terroristen werden?

Nein, ich halte das für einen Irrtum, denn immer wieder sind es ja hochqualifizierte Menschen, die schreckliche Attentate begehen.

Überall auf der Welt nehmen wir uns die Arbeit selbst weg durch Rationalisierung und Technisierung, halb Europa ächzt unter enormer Arbeitslosigkeit, trotzdem strömen die Menschen von überall her nach hier, es werden immer mehr werden und ihre heimischen (Religions-)Konflikte bringen sie gleich mit.

Wie praktisch ist es doch, westliche Gesellschaften mit aller Kraft auf "politcal correctness" zu trimmen, sie in der Freiheit ihrer Meinungen zu beschneiden und in die gewünschte Richtung zu lenken, besonders hier in Deutschland klappt das hervoragend, kann man doch gleich mit der rechten Keule winken.

Überall brodelt es und was bekommen wir seit Wochen in den Medien, in den Nachrichten zu sehen? Richtig, Griechenland ...

Seit geraumer Zeit beobachte ich bei Facebook, wie die Leute linksgerichtete Artikel zu dem Thema teilen, ein Loblied singen auf die nun erzwungene Demokratie.

Ja, ist es denn wirklich Demokratie, wenn eine demokratisch gewählte Regierung im entscheidenden Moment den Schwanz einkneift und den Schwarzen Peter dem Volk zuschiebt, dass doch nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat?

Hut ab vor denen, die sich ein so genaues Bild von der Lage und vor allem auch möglichen Konsequenzen für die Zuknuft machen können, dass sie so eindeutig Stellung beziehen.

Ich selbst könnte das nicht, habe offenbar sehr viel weniger Ahnung als all diese Fachleute.

Und von diesem ganzen Wahnsinn nun zu dem von Rex. Gestern Morgen gab es hier mehrere Gewitter, nur kleine und sie erwischten uns nicht einmal direkt. Trotzdem drehte der Bursche völlig am Rad, steigerte sich regelrecht in einen Toberausch hinein, raste zwischen mir und F hin und her und war mit nichts zu beruhigen.

Schließlich kam ich gerade noch hinzu, wie er die Absperrung an der Treppe durchbrach und nach oben sauste.

Hallo? Da war er doch noch näher dran an dem Krach und es war ja dort erst recht keiner, der ihn hätte beschützen können.

Was wollte er da also?

Ich habe keine Ahnung und nachdem er auf Zurufe nicht reagierte, folgte ich ihm, konnte ihn aber auch dann nicht zum Verschwinden bewegen. Er ließ sich nicht einmal mehr packen, sprang mich an wie wild geworden, so dass ich Mühe hatte, mich vor seinen scharfen Krallen zu schützen.

Irgendwie gelang es mir dann, die Türen zu schließen und ihm somit die Ausweichmöglichkeiten zu nehmen, bis er es vorzog, sich wieder nach unten zu begeben.

Das Grollen hielt noch eine ganze Weile an, schließlich nahm ich Tempo aus dem Haus, indem ich mich mit dem Läppi an den Wohnzimmertisch setzte, Rex scheinbar nicht beachtend.

Zunächst versuchte er mich zu bedrängen, ein Zähnefletschen, gefolgt von Gähnen und Wegschauen seinerseits, dann legte er sich mir zu Füßen und war fortan friedlich.

Allzu oft waren wir noch nicht in solchen Situationen, aber gerade fällt mir ein, wie ich an Silvester um Mitternacht die Nachbarschaftsparty verließ, um die Knallerei mit ihm im Haus abzuwarten. 

Damals hatte ich kaum Probleme mit ihm, obwohl das Getöse sich ja direkt vor der Hütte abspielte, aber da war ich auch allein mit ihm.

Kann es sein, dass F.s Anwesenheit hier eine Rolle spielt?

Wenn es mal donnert, wenn wir beide allein sind, werde ich mehr wissen ...

 

6.7.15 11:31
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dorehn / Website (7.7.15 00:11)
...fragwürdige Demokratien, religiöser Fanatismus, weltumspannende Problemfelder - der Mensch als Dr. Allwissend präsentiert sich in seiner Unfähigkeit, menschlich handeln zu können... dann ist "Demokratie von unten" immer noch das menschlichste, selbst wenn auch da sich Zwiespältigkeit zum Konflikt hochschaukeln kann...

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