Rex - my love, mein Auslandshund
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Letztes Jahr um diese Zeit ...

... und auch viel später noch hätte ich mich sehr erfreut an der Aussicht, mal ein paar Tage bubifrei zu haben. Ich entsinne mich, wie ich im August zu meinem Bruder fuhr und es durchaus genoss, einmal nicht Rex' ständigen Tobereien, den Jumptimes und dem entsetzlichen Leinengezerre ausgesetzt sein zu müssen.

Wie sehr sich das alles doch verändert hat - gerade überlege ich, ob da ein kleines Wunder geschehen ist, was mir als ungläubiger Thomasine natürlich gleich fragwürdig erscheint.

Wenn man tatsächlich von einem solchen reden wollte, dann bestand es wohl darin, dass der Zufall ausgerechnet uns beide zusammenführte, denn letztlich kam ich ja zu ihm (wie auch schon zu Püppi) wie die Jungfrau zum Kinde.

Der Rest bestand mehr aus harter Arbeit als aus Wundern, es war nicht nur körperlich enorm anstrengend mit ihm, sondern auch psychisch, denn ständig grübelte ich: Wie bekomme ich besseren Zugang zu seinem Wesen, was könnte ich verändern, wie verhalte ich mich besser, auf welchem Weg kommuniziere ich mit ihm? 

Wie oft zweifelte ich an mir selber und wie oft staunte ich, zu welchem Ausmaß an Geduld ich doch fähig bin ...

Wie gut, dass ich mich nicht zu teuren Hundeschulen überreden ließ und mich auf meine Erfahrung, auf mein Gefühl verließ. Es war richtig so, auch meine Freundin war neulich ja mächtig verblüfft über seine Wandlung, nachdem sie ihn etliche Monate nicht mehr erlebt hatte.

Das A und O waren sicherlich Geduld und Ausdauer, man muss sich selbst und vor allem auch einem so schwierigen Tier einfach Zeit geben, man muss ausprobieren und den individuell richtigen Weg suchen, um zusammenzufinden, Stück für Stück zusammenzuwachsen, und ... man muss am Ball bleiben, täglich trainieren, das Erlernte immer wieder auffrischen, nach neuen Aufgaben für ihn suchen, denn er soll sich ja nicht langweilen und braucht seine Erfolgserlebnisse.

Heute Morgen war es richtig niedlich mit ihm. Ich verpennte total, bin im Moment durch den ganzen Stress aber auch ziemlich kaputt, so dass das absolut in Ordnung war.

Dann zeigte sich wieder einmal, dass man als "Hunde-Mama" so wie die meisten Mütter kleiner Kinder immer mit einem Ohr auf sofortiges Wachwerden gepolt ist - hatte es die immer sehr laut scheppernde Müllabfuhr nicht geschafft, mich aus dem Schlaf zu reißen, so gelang Rex dies auf Anhieb, als er um kurz vor halb neun beschloss, nun sei es aber genug mit der Pennerei. Er stand unten an der Treppe und piepste, ich erhob mich natürlich sofort und freute mich schon beim Augenaufschlagen darauf, ihn gleich wieder um mich zu haben.

Eben ließ er sich im Garten die Sonne auf den Pelz scheinen, nun liegt er völlig entspannt neben mir. Mit jeder Faser strahlt er aus, dass er sein Leben in vollen Zügen genießt - eine große Freude für mich.

Übrigens war es richtig niedlich, was am Sonntag in diesem Zusammenhang geschah. In unserer Nachbarschaftsgruppe bei WhatsApp überschlugen sich die Frauen fast mit gegenseitigen guten Wünschen für den Muttertag. Ich gönnte es ihnen von Herzen, musste mir dann allerdings fast ein Tränchen verdrücken, als auf einmal auch ich eine solche Nachricht bekam, und zwar von U. 

"Auch dir alles Liebe zum Muttertag", schrieb sie mir, "schließlich hast du ja F. und Rex ..."

War das nicht süß? :-)

Oft sind es doch solch scheinbare Kleinigkeiten, die einem den ganzen Tag in einen helleren verwandeln können, nicht wahr?

Tja, und nun sitze ich hier und muss schreiben, dass seine Urlaubskiste bereits gepackt ist. 

Ausreichend Pedigree, Kauknochen, Spielzeuge, sein Impfbuch, dazu habe ich noch einen Merkzettel gemacht mit einigen Infos über ihn. Seine Schlafmatte geht natürlich ebenfalls mit ... Leine und Geschirr, das wars dann aber auch schon und ich denke, wir werden es schaffen, ihn morgen gegen 17 Uhr abzuliefern.

Wie freue ich mich auf den Samstagabend, zumindest hoffe ich ja sehr, dass wir es hinkriegen, ihn an diesem wieder einzusammeln.

Wie wird er reagieren? Geht gleich ein mordsmäßiges Freudengetöber los, wenn er nur schon von Ferne meine Stimme hört, oder wird er beleidigt sein und sich denken, haut ihr mal ruhig gleich wieder ab, hier isses so schön, ich bleibe?

Hihi, da wäre ich ja mächtig enttäuscht, aber ich gehe mal davon aus, dass eher Ersteres der Fall sein wird.

Dolle froh bin ich, dass ich mir das Smartphone noch rechtzeitig leistete. Dieses WhatsApp ist schon eine prima Sache, die mir dazu verhilft, dass ich mich nicht so ganz abgeschnitten von meinem Bübchen fühle. Ich kann jederzeit nachfragen, wie es ihm geht, und weiß, J. würde sich sofort melden, wenn irgendetwas nicht in Ordnung wäre.

Nee, was wird er mir fehlen ... :-(

 

 

 

12.5.15 10:39
 


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