Rex - my love, mein Auslandshund
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Glückliche Fügungen ...

... dabei muss ich gleich noch einmal auf das Thema von gestern zurückkommen, nämlich auf Schuhwerk und Rutschgefahr.

Wie gut ist es doch gelaufen, dass wir Rex Ende März bekamen.

Klar, der letzte Winter war überhaupt keiner, aber mal angenommen, er wäre es gewesen und Bubi wäre zu uns gekommen, während es draußen glatt war und Schnee lag - nicht auszudenken, denn wir hätten das sicherlich blauäugig zugelassen, weil wir durch Püppi zu sehr verwöhnt waren und gar nicht geahnt hätten, was da hätte alles passieren zu können.

Nein, ich will mir jetzt lieber nicht vorstellen, wie Rex mit uns Gassi gegangen wäre, und über Schnee und Eis gezerrt hätte und wie viele unserer Knochen womöglich zu Bruch gegangen wären.

Ich denke darüber nach, weil mir eben bei einem Blick auf den Kalender in den Sinn kam, dass es sich am 17.8. zum achtzehnten Mal jähren wird, dass ich nur Fahrrad fahren wollte und mit einem Hund nach Hause kam.

Hätte F. nicht in seiner Werkstatt herumfummeln, sondern gleich mit mir fahren wollen, wäre der Trick mit dem Tierheim gar nicht nötig gewesen, wir hätten Sissi niemals kennen gelernt ... und damit auch Rex nicht.

So ziehen scheinbare Nebensächlichkeiten ganze Verkettungen nach sich, die das Leben grundlegend beeinflussen und verändern können.

Nie hätte ich gedacht, dass ich mal so auf den Hund komme. Eigentlich hatte ich mir ja eine halbe Fußballmannschaft an Kindern vorgestellt und zu meinem Traumbild gehörte zwar durchaus, dass auch ein Hund herumgesprungen wäre, aber dieser hätte sicherlich niemals so im Mittelpunkt gestanden, wie es nun so ohne Kinder der Fall ist - meine Prioritäten wären vermutlich andere gewesen.

Tja, so kann es gehen im Leben und ich denke, für beide Hunde fügte es sich gut, dass sie mitten im Sommer bzw. zum Ende des Winters bei uns landeten, denn beide kamen ja vom warmen Gran Canaria, hatten sowieso einen "Kulturschock" zu verkraften und hätten sicher blöd geguckt, wären sie hier gleich in sibirische Temperaturen geraten. So aber hatten/haben sie genügend Zeit, sich zu akklimatisieren, und ich bin jetzt schon gespannt, wie Rex auf den ersten Schnee seines Lebens reagieren wird.

Nein, mir ist der Sommer durchaus angenehmer als der Winter, aber als ich gestern wie fast jeden Tag gefühlte tausend Gießkannen durch den Garten schleppte, ertappte ich mich dann doch dabei, wie mich eine kleine, heimliche Vorfreude auf die kalte Jahreszeit durchzuckte, auf den Tag, an dem ich das Bewässern weitgehend einstellen kann.

So kann man sich auch unschöne Aussichten schönreden ... ;-)

Wie gern würde ich jetzt einmal Mäuschen spielen und ein paar Jahre nach vorn schauen. Wird es sich ebenfalls als glückliche Fügung herausstellen, dass ich just zum dem Zeitpunkt, als Rex im Tierheim saß, nach Gran Canaria schrieb, wenn auch eigentlich ja nur. um ein spätes Feedback in Bezug auf Püppi zu geben? Und war es die richtige Entscheidung, dass es dann nicht Queen, sondern Rex wurde?

Am Sonntag hatte ich so einen Moment, wo ich glaubte, wirklich zuversichtlich in die Zukunft schauen zu können.

Ein wenig Pediküre war angesagt, am liebsten verrichte ich diese im Freien und setze mich dazu auf die Stufe der Hintertür. Dort kann mich niemand beobachten und ich habe das optimale Licht; seit allerdings Rex bei uns ist, ist dies mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, weil er ja derart neugierig ist, dass er ständig versucht mir ins Handwerk zu pfuschen.

Bisher habe ich ihn deswegen immer ins Haus gesperrt bzw. die Zeiten, wenn F. mit ihm unterwegs ist, genutzt, aber nun versuchte ich mal mein Glück, obwohl er frei im Garten herumlief. Und natürlich kam er wie erwartet sofort nachschauen, was da denn wohl Interessantes vor sich ginge, es entspann sich ein "Dialog":

"Pass auf, sonst hast du gleich ein Loch in der Nase ..."

Er schnüffelt, stupst, schmiegt sich an mein nacktes Bein ...

"Hey, das kitzelt ..."

Ich bücke mich weit nach unten, um besser sehen zu können, er steht auf der Stufe neben mir, sein Kopf nun über meinem und ... obwohl er so schön stramme Lefzen hat, dass auch beim Schütteln nichts spritzt ... tropft nun etwas auf meinen Kopf ...

"Öy, du sollst mir doch nich auf den Kopp spucken ..."

In diesem Moment lautes Lachen von hinten - F. hatte die ganze Zeit unbemerkt im Flur gestanden und die Szene beobachtet. Nicht einmal Rex hatte davon etwas mitbekommen, so konzentriert war er auf mich und meine Füße.

Diese paar Minuten waren tatsächlich sehr intensiv, ich empfand Rex und mich als Team. Klar war er neugierig, aber nicht zu aufdringlich dabei, sondern da war etwas sehr Warmes, Vertrautes zwischen uns, ein Gefühl, dass sich trotz aller Rückschläge nun immer öfter einstellt, ein "mhmh" von mir reicht inzwischen oft aus, um ihn von Vorhaben, die ich schon in der Planungsphase erkenne und die mir nicht gefallen, abzubringen, und genauso soll es ja auch sein. Er reagiert immer besser auf mich, meine Stimme und die verschiedenen Tonlagen.

So kann es weitergehen ... :-)

29.7.14 09:18
 


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