Rex - my love, mein Auslandshund
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Und manchmal hat F. doch recht ...

Als ich heut früh um kurz nach vier mit Rex den Gewerbepark durchquerte, sah ich einen Polizeiwagen dort herumfahren - erst das zweite Mal in all den Jahren, aber es war dennoch ein gutes Gefühl, denn ... es ist schon wieder passiert, ein brutaler Überfall im Nachbarstadtteil, vielleicht einen Kilometer entfernt von uns.

Ein 40-jähriger Mann wagte sich, am Freitagabend um 23:45 Uhr auf der Bank neben einer Bushaltestelle zu sitzen, was fünf junge Männer zum Anlass nahmen, mit einem Baseballschläger und einer Bierflasche über ihn herzufallen und auf ihn einzuprügeln, einfach so, weil er eben da war und sie Lust darauf hatten.

Ob sie ihn dabei auch ausraubten, geht aus dem Polizeibericht nicht hervor, nur dass er ins Krankenhaus kam und man nun nach Zeugen sucht, die sich eigentlich finden lassen müssten, sofern sich jemand traut auszusagen, denn es handelt sich um eine große Haltestelle mitten im Ortskern und direkt an der Durchgangsstraße gelegen.

Und es ist genau die, die ich benutzen müsste, sollte ich mich doch noch für den Job im "Büdchen" entscheiden, den ja F. von vornherein vehement ablehnte, eben weil es ihm als zu gefährlich erschien.

Im Grunde wusste ich es auch selber, dass es dieses Risko gäbe, und das nicht nur bezüglich Überfällen, wenn man allein mit seiner Kasse ist, sondern eben auch auf dem abendlichen Heimweg, weil ja an den Wochenenden Abendschichten angestanden hätten.

Neu ist dieses Phänomen wahrlich nicht, schon vor über 20 Jahren, als wir noch recht frisch zugezogen waren, erzählte mir ein Bekannter - ein Bär von Mann-, dass er einst gern mit seiner Frau abends einen Schaufensterbummel unternahm, sich dies aber jetzt kaum noch traue, und seitdem hat es halt noch merklich zugenommen, überall sind diese Gruppen junger Männer unterwegs, was es mir selbst dann ja irgendwann auch nicht mehr ratsam erscheinen ließ, abends zu meinen diversen kulturellen Veranstaltungen in die Stadt zu fahren.

Man ist hier tatsächlich am besten daheim aufgehoben, vorzugsweise mit großem Hund, den sich auch besagter Bekannter kurz darauf zulegte - nämlich einen Dalmatiner und ein reines Kraftpaket, was ich oft genug feststellte, wenn ich ihm beim Gassigehen mal aushalf oder den Hund übers Wochenende bei mir hatte.
Was zu Püppis Zeiten noch problemlos ging, denn sie verstand sich ja mit allem, während es mit Rex Krieg gäbe.

Nachher fahren wir ausnahmsweise mal wieder mit dem Auto los - der erste Besuch im Baumarkt seit November steht an und wir kommen an dieser Haltestelle vorbei, wo ich eigentlich in einer Seitenstraße einen kurzen Stopp einlegen wollte, um auf dem Wochenmarkt nach Pflanzen zu schauen, wohl wissend, dass sie im Baumarkt eh sehr viel teurer sind.

Blöderweise ist immer noch kaltes Nieselwetter, das mir die Lust auf einen Markbummel deutlich schmälert, zumal ich gestern auch noch auf dem hiesigen Mini-Markt ein wirkliches Schnäppchen machen konnte.

Mittagsblumen für nur einen Euro, da konnte ich ja nicht vorbeigehen, ließ mir drei davon einpacken bzw. packte sie selber ein und schleppte sie von da an durch sämtliche Läden mit mir herum.

Andere Reihenfolge hätte mehr Sinn gemacht, nämlich den Markt als Letztes noch mal aufzusuchen, nur wären die hübschen Blumen bis dahin sicher längst weg gewesen.

Von daher passte es dann doch und trotz vollbeladenem Trolley schaffte ich es auch irgendwie, sie heile nach Hause zu bringen, gerade noch rechtzeitig, bevor es wieder heftiger anfing zu regnen.

Nachmittags legte Petrus eine Pause ein, die ich sogleich zum Pflanzen nutzten wollte, und so stieg ich, mit knielanger weiter Trikohose und ärmellosem Shirt bekleidet mit den nackten Füßen in die Gartenclogs und machte mich hurtig ans Werk.

Hurtig schon deshalb, weil es nun doch wieder anfing zu nieseln und ein unangenehm kalter Wind ging, der offenbar dafür sorgte, dass mein Körper sich zusammenzog , denn als ich vom letzten Bücken hochkam, merkte ich, wie sich meine Büx nach unten verabschieden wollte.

Grrrmpf ... ich hatte rabenschwarze, erdige Hände, damit konnte ich mir unmöglich die Hose hochziehen, wollte aber weder, dass sie mir ins klitschnasse Gras herabfiel noch den Leuten aus dem Heim diesen Anblick bieten, also hielt ich die Hose mit Hilfe der Ellbogen irgendwie am unteren Rand der Hüften fest, trug in dieser merkwürdig verkrümmten Stellung noch mein Schüppchen unter die Pergola, versuchte - nun noch tiefer zusammengebogen - es irgendwie bis zur Hintertür zu schaffen, und genau dort passierte es dann, zack, kringelte sich meine Hose an den Knöcheln zusammen und ich stand da inne Unnerbüx.

Statt zusammengekrümmt legte ich den restlichen Weg zum Bad und damit zum rettenden Waschbecken nun extrem breitbeinig zurück und war recht froh, dass mich außer Rex dabei niemand mehr sehen konnte, wobei ich von ihm nicht weiß, was er sich dazu dachte - gesagt hat er jedenfalls nix und als ich zu F. zurückkehrte, war ich wieder ordnungsgemäß bekleidet.

Heute früh hielt ich mal fest, dass es langsam etwas bunter wird im Beet, aber es fehlt deutlich noch an Farben, wobei Rittersporn und Lavendel gerade aufgehen, so dass es bald etwas blauer wird:



Mal sehen, ob ich nachher noch was finde, nur teuer sollte es nicht sein, da ich ja nie weiß, wie lange Rex es leben lassen wird.

Habt einen schönen Tag und ... bleibt gesund!
23.6.21 06:57
 
Letzte Einträge: Von Onkel Petrus und Spülmaschinen, Gerätschaften & Co, Nun merke ich es schon sehr deutlich, ..., Allerhand Gedöns, Schon wieder hab ich es getan, ..., Wie war das mit der Serie?


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sparköchin (23.6.21 09:23)
Lach!
Mit rutschenden Hosen und erdigen Fingern kenne ich mich aus, kann ich dir versichern. Passiert zum Glück nur selten, denn unsere Nachbarn sind aufgrund der Grundstücksgröße nur ein paar Meter entfernt, und obwohl ich mich redlich bemühe, die Zäune üppig bewachsen zu lassen, gibt es doch genügend Durchblick.
Bei uns seit gestern Wolken, aber jetzt kommt die Sonne doch heraus. Muss ich schauen, dass ich rechtzeitig das Fenster schließe und die Rolladen runterkurble, denn die knapp 28 Grad Raumtemperatur würde ich mir gern erhalten, auch wenn es draußen später gut in die Dreißiger gehen wird.
Auch bei uns hört man vereinzelt von Überfällen, aber du berichtest schon häufig davon, oder?
Blöd, das.

Hab trotz des schlechten Wetters noch einen schönen Tag!


"Rex-Mama" (23.6.21 09:40)
Hihi, nun dachte ich erst, als ich zu den Nachbarn kam, du würdest sie dann zur Hilfe rufen, um die rutschende Büx wieder hochzuziehen, aber dann kapierte ich doch noch, dass es anders gemeint war.

Hier ist gar nix mit 30°, hab mir soeben tatsächlich wieder eine Fleesjacke von oben geholt, weils einfach nur kalt ist.

Und stimmt, hier geht schon so einiges an Kriminalität ab, Einbrüche, Diebstähle, Überfälle, sehr oft demolierte Autos, brennende Container usw.
Ich lese es halt in den sozialen Netzwerken, auf den Seiten der Tageszeitungen und im Polizeiticker, erwähns hier aber nur, wenns fast vor der Haustür geschieht, in anderen Stadtteilen ist es teilweise noch sehr viel heftiger und immer wieder bin ich froh, einen großen Hund zu haben.

Auch dir einen feinen Tag! :-)


lifeminder (24.6.21 01:10)
Hallo, Liebe „Rex-Mama!“

Solche Dinge machen traurig. Wie kann man denn aus purer Lust und Bosheit einem anderen Menschen wehtun? – Das wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Manchmal muss man echt zweifeln am gesunden Menschenverstand!


Mit den Euro-Blumen hast ganz sicher ein Schnäppchen gemacht.

Ich hoffe, du verzeihst mir, die rutschende Büx-Geschichte war einfach nur Leben pur. Wer kennt solche Situationen nicht?
Bei dir ist wohl auch im Sommer stehts Frühling, alles blüht und gedeiht!

Liebe - für Schuhe und Menschen gilt, tun sie dir weh, passen sie nicht – Grüße
Vom lifeminder


"Rex-Mama" (24.6.21 05:52)
Mich, lieber lifeminder, macht so etwas viel mehr wütend als traurig, denn es handelt sich hier ja um ein regelrechtes (Jugend-)Bandenunwesen, das offenbar nicht in den Griff zu bekommen ist, zumal die auch je nach Nationalität und Religion untereinander noch verfeindet sind.

Quasi "Pariser Vorstadtmilieu", nur dass wir das hier mitten in der Stadt haben ...

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