Rex - my love, mein Auslandshund
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Habt ihr das mit dem spanischen ...

... Politiker und der Dusche mitbekommen?

Das muss man sich mal vorstellen, da konferiert einer mit Kollegen, Journalisten und Bürgern per Videochat, macht sich zwischendurch naggisch und klettert fröhlich unter die Dusche, in der Annahme, er habe die Kamera ausgeschaltet.

Schätze, die anderen Gesprächsteilnehmer haben nicht schlecht gestaunt - wie gern hätte ich ihre verblüfften Gesichter gesehen ...

Auch Rex brachte mich gestern mit seiner Neugier wieder einmal zum Grinsen. Sobald er draußen einen Hund hört, beginnt er ja aufgeregt zwischen Garten und Fenstern hin und her zu rennen, stellt sich dann in voller Größe an der jeweiligen Fensterbank auf, um ja nichts zu verpassen, was da vor sich geht.

In den Anfangszeiten hat er mir die Fensterbänke dabei regelmäßig um- oder gern auch mal ganz abgeräumt und ich durfte dann Blumentöpfe, Erde und Dekoartikel wieder einsammeln, so dass ich versuchte, ihm dieses Verhalten abzugewöhnen.
Vergeblich, aber diese Versuche haben letztlich doch dazu geführt, dass er vorsichtiger ist, so als meine er, ich würde nix merken, wenn er nicht "umgebaut" hat.

Auf diese Weise haben wir letztlich einen guten Kompromiss gefunden, er darf seine Neugier stillen, macht dabei aber nichts mehr kaputt und so haben wir beide unseren Spaß, denn es sieht wirklich zum Schießen aus, wie er dort dann steht, einfach ein großer schwarzer Schatten, denn gegen das Licht sieht man nicht mehr als seine Umrisse und die spitzen Öhrkes.

Wie oft habe ich schon Anläufe gestartet, das mal im Bild festzuhalten, aber in der Regel bekomme ich es nur mit, wenn ich abends auf dem Sofa sitze, von dem aus ich bis zum Esszimmerfenster schauen kann.
Bis ich dann das Handy in der Hand, die Kamera aktiviert und mich zum Durchbruch zum Nebenraum begegen habe, ist er längst wieder "abgestiegen", zumal er mich dann eh kommen hört und da er ja weiß, das sein Verhalten eigentlich verboten ist, springt er spätestens in diesem Moment rasch ab und tut ganz unschuldig, fehlte eigentlich nur, dass er noch anfängt zu pfeifen.

Gestern aber habe ich ihn endlich austricksen können, dank Zoom - zwar ist das Foto entsprechend schlechter Qualität, aber ich denke, man dann doch erahnen, wie witzig das immer aussieht:



Ja, und dann war da noch die Diskussion über Auslands- bzw. Tierschutzhunde allgemein, in die ich vorgestern im Account einer Bekannten hineingeriet, die eine Hundeschule betreibt.

User zeigten sich entsetzt, "tickende Zeitbomben" und "Psychopathen-Hunde" waren fast noch die freundlichsten Ausdrücke, die fielen, und klar konnte ich da meinen Mund nicht halten.

Gerade Anfänger, die meinen, mit einem Welpen vom Züchter doch wirklich nichts falsch machen zu können, liegen damit gehörig daneben, denn in dieser Situation kann jemand Unerfahrenes die grundlegendsten Dinge verbocken. Irgendwann wird der Hund dann im Tierheim abgegeben, gern mir vorgeschobenen Gründen, in Wahrheit steckt aber oft dahinter, dass man einfach nicht klarkommt mit ihm.

Natürlich wäre genauso verkehrt, es so zu machen wie wir, und die "Katze im Sack" aus dem Ausland einfliegen zu lassen, denn Rex war alles andere als ein "Anfängerhund".

Der gesunde Mittelweg ist ein Besuch örtlicher Tierheime oder Stellen, die Hunde aus dem Ausland (die dort sonst vermutlich umgebracht worden wären) aufpäppeln. Da kann man in Ruhe schauen, Besuche machen, Gassi gehen und das Tier seiner Wahl vielleicht auch erst einmal probeweise mit nach Hause nehmen, um zu schauen, ob es passt.

Das A und O sind immer der Charakter des Hundes und der des künftigen Halters, auch Püppi hatte ja beispielsweise eine traurige Geschichte hinter sich, war aber im Gegensatz zu Rex dadurch nicht auf Randale gebürstet, sondern vom ersten Tag an sanft und ungeheuer dankbar, stets bemüht sich anzupassen und alles richtig zu machen.

Und es muss ja nicht einmal unbedingt ein Tier aus dem Ausland sein, einem Anfänger kann z.B. nichts Besseres passieren, als einen schon sehr gut erzogenen Hund zu bekommen, der umständehalber, wie das immer so schön heißt, abgegeben werden musste.

Es gibt zu viele Hunde auf dieser Welt und statt dass dieser "Überschuss" qualvoll getötet wird, wäre es doch schön, wenn sich für mehr von ihnen ein gutes Zuhause finden ließe, statt dass wir immer noch mehr produzieren, oder?

Und damit genug für heute, der Rest der Wohnzimmerwände wartet auf mich, ab morgen ist dann die Küchendecke an der Reihe, sich gegen meine Schubbaktion (erfolglos) zu wehren.

Macht was aus diesem Tag und ... bleibt gesund!
7.7.20 07:03
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lifeminder (7.7.20 14:12)
LIEBE ''Rex-Mama''!

Das Bild sieht ein wenig aus, wie der Osterhase warte darauf, das er hinaus darf die Eier zu verstecken.

Wenn ich lese, was du schreibst über euren Rex frage ich mich, haben Hunde Humor?


Ich selbst kenne 2-Familien deren Traum ein Hund war, klugerweise haben sie das Probeweise ausprobiert, dabei festgestellt, dass die Haltung des Tieres auch mit Arbeit verbunden ist. Keiner wollte mit dem Tier bei Wind und Wetter hinaus, wie sie feststellten. - Nur Gut, das sie nur einen Versuch starteten. Somit ist ihnen und dem Tier viel Leid erspart geblieben.

Ich hoffe, du bist bald mit deinen Wänden durch und findest etwas mehr Zeit für dich.


Liebe - schon bald ist wieder Wochenende - Grüsse!
Vom lifeminder


"Rex-Mama" (7.7.20 14:46)
Hihi, genau das sagt F. auch immer, wenn er da so herumsteht.

Das war wirklich gut von den Familien, sich vor Anschaffung eines Hundes damit zu beschäftigen, dass es eben nicht nur ein Steifftierchen ist, das aufm Sofa sitzt und damit zufrieden ist.
Man muss tatsächlich bei jedem Wetter raus, wobei das aber viele Vorteile für Gewicht und Gesundheit mit sich bringt, egal wie sehr der innere Schweinehund dafür manchmal auch überwunden werden muss - man wird da mit der Zeit durchaus härter im Nehmen.

Liebe Weihnachten-ist-ja-auch-nicht-mehr-so-fern-Grüße zurück


HS (7.7.20 20:08)
Das mit dem duschenden Politiker habe ich nicht mitbekommen, aber ich habe mich mal köstlich amüsiert, als die Talkshow mit Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo als Livestream gesendet wurde. Da wollte Judith Rakers' dicker Kater mitdiskutieren. Sie hat ihn einige Male aus dem Bild bugsiert, aber er kam immer wieder auf ihren Schoß und hat sich wichtig in Szene gesetzt. Keine Ahnung worüber sich unterhalten wurde, ich erinnere mich nur noch an den Kater.

Und an Karl Lauterbach erinnere ich mich auch, der ja eine Dauerkarte für sämtliche Talkshows gewonnen hat.. er war in Quarantäne und daher zugeschaltet. Meine Güte, so ein hässliches, geschmackloses, stilloses Wohnzimmer oder was immer das sein sollte, hab ich mein Lebtag noch nicht gesehen.

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