Rex - my love, mein Auslandshund
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Das gleiche Spiel wie gestern ...

... die Seite hat wieder Probleme und ich bin gespannt, ob sich etwas speichern lassen wird.

Und noch mehr scheint sich zu früher Stunde zu wiederholen, nämlich dass ich Muffe bekomme.

Ich beschrieb ja schon, dass neuerdings am Rande der Wiesen, die sich an das Gewerbegebiet anschließen (noch zumindest, denn sicher wird auch dort bald alles zubetoniert sein) immer etliche LKWs parken. Vermutlich schlafen die Fahrer aus aller Herren Länder dort ein Ründchen.

Gestern Morgen nun stand da einer enorm laut rauschend. Der ganze Wagen stockdunkel, auch das Führerhaus, nirgendwo eine Bewegung zu sehen, aber eben dieser enorme Lärm.

Oha, dachte ich, hoffentlich keine Schleuser oder so was ...?
Könnte das ein Ventilator sein für Frischluftzufuhr?

Mit deutlich mulmigem Gefühl passierte ich den ehemals sicher weißen LKW ohne jede Aufschrift.
Nein, Geräusche hörte ich nicht, außer dem Rauschen natürlich, und auch sonst war gar nichts zu erkennen, also nüscht wie schnell vorbei und weg von dort.

Mitten durch die Wiesen führt im großen Bogen eine asphaltierte Sackgasse, bis zur Wendeplatte gibt es Straßenbeleuchtung und nun stand ich vor dem nächsten Problem.
Es war noch stockdunkel, von daher war ich nicht scharf darauf, in Richtung See weiterzugehen, hätte lieber kehrtgemacht, was ich mich aber wegen des LKWs nicht so recht traute, denn wenn dort wirklich etwas Ungesetzliches ablaufen sollte, legte man dabei sicher keinen gesteigerten Wert auf meine Anwesenheit.

Also rein in die Dunkelheit - mehr oder weniger musste ich es Rex überlassen, den Weg zu finden, was dieser aber weidlich ausnutzte, indem er mich im Zickzack von rechts nach links zog, anscheinend gab es überall verführerische Düfte.
Nun fehlte mir nur noch eine herumstreunende Katze, ein unerwarteter wütender Satz vom Büble und ich hätte im Dreck gelegen.

Zum Glück passierte das nicht und die Katze tauchte erst auf, als bereits die ersten Straßenlaternen in Sicht waren, so dass ich dann entsprechend reagieren konnte.

Heute Morgen lief es dann ebenfalls etwas seltsam. Schon um kurz nach drei machten wir uns auf den Weg, bevor wir überhaupt das Gewerbegebiet erreichen, müssen wir erst an einer ebenfalls sehr großen Wiese entlang, die ich sehr mag, weil sie zumindest jetzt noch über einen herrlichen alten Baumbestand verfügt.

Doch beim Einbiegen in diese Straße sah ich schon aus vielleicht 200 m Entfernung, dass dort ein Mann am Wiesenstand herumstand. Ich besah mir das eine Weile, er machte ein paar Schritte, dann stand er wieder, schaute sich um, entdeckte nun offenbar auch mich, blieb einfach dort stehen.

Im Gewerbegebiet selbst wird nachts nicht gearbeitet, dort fängt das Leben erst gegen fünfe an, was also machte der da?

Ich wollte es lieber nicht herausfinden, also machten wir kehrt und wählten einen anderen Weg, leider nicht sehr lang, denn sonst hätte ich unweigerlich wieder ins Stockdunkle gemusst, wo ich auch keine rechte Lust zu hatte.

Wir haben ja in nur ca. einem km Entfernung einen so genannten sozialen Brennpunkt, die Sprösslinge treiben sich nachts gern bandenweise draußen herum (neudeutsch nennt sich das ja wohl Eventszene), so dass sich die Anwohner ab Einbruch der Dunkelheit eh kaum noch auf die Straßen trauen, bisher bekam ich davon aber hier nicht so viel mit, wobei es aber schon einige Ausnahmen gibt.

Nebenan ist ja diese kleine Grünanlage und als Püppi schon sehr alt und gebrechlich war, musste ich zu jeder Tages- und Nachtzeit mit ihr kurz dort hinüber, damit sie mal eben ein paar Tröpfchen loswerden konnte.

Dabei bemerkte ich dann, dass rund um den Papierkorb am Ende des Weges oft reges Treiben herrschte. Junge Männer kamen, machten sich dort zu schaffen, gingen, alsbald gefolgt von anderen, die an der gleichen Stelle herumwurstelten.
Ich sprach mit Nachbarn darüber und erfuhr, dass dies wohl ein beliebter Drogenumschlagplatz war, klar, so machte das Kommen und Gehen auch Sinn.

Einmal packte ich ein gut gefülltes Kacktütchen genau in diesen Papierkorb und freute mich diebisch an dem Gedanken, wie der Dealer darin herumwühlen würde.

Kurzum, es macht schon Sinn, dass hier fast alle Anwohner große Hunde haben, aber auch ein solcher kann einen natürlich nicht vor allem bewahren, deshalb kniff ich eben und fühle mich nun ein wenig feige und vor allem unbefriedigt, weil der Gang dadurch viel zu kurz ausfiel.

Also werde ich jetzt schauen, dass ich meine Energie auf andere Weise loswerde. Es warten weitere gestern besorgte Erdsäcke zum Verteilen auf mich und dann sind da ja auch noch Wohnzimmerwände und -decke, die gern weitergeschrubbt werden möchten.

Habt einen schönen Tag und ... bleibt gesund!
24.6.20 05:39
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lifeminder (24.6.20 14:16)
Hallo, Liebe Rex-Mama!

Das liest sich ja Abenteuerlich.

Momentan haben Rex und du nicht allzuviel Glück mit euren Spaziergängen.

Deine Feigheit nenne ich außerordentlich gesunden Menschenverstand.

Wenn der Drogenumschlagplatz so bekannt ist, sollte vl mal die Polizei einen Blick darauf werfen. Es kann und sollte nicht sein, das friedliche Anwohner in Angst oder zumindest mit einem mulmiges Gefühl Leben müssen.

Sicher kann dich Tex nicht vor allem schützen, aber er gibt ein Gefühl von Sicherheit.
Ich glaube in dieser Situation hätte sogar ich mir einen großen Hund gewünscht, vielleicht besser einen Elefanten!

Pass ja gut auf dich auf! Hast du denn bei deinen Spaziergängen mi Tex normalerweise ein Mobilphone dabei, für den Notfall?

Liebe - sorglose Spziergänge - Grüße
Vom lifeminder


"Rex-Mama" (24.6.20 19:20)
Na ja, die hiesige Polizeiwache wird gerade geschlossen, so viel dazu, wie wichtig es den Behörden ist, ob die Anwohner sich sicher fühlen ...

Und nein, das Handy habe ich nie dabei, weder beim Einkaufen noch beim Gassigehen. Bei Letzterem habe ich viel zu viel Bammel, dass Rexibub mich doch mal umreißt, dann nicht nur ich kaputt, sondern Handy auch noch. ;-)

Was große Hunde angeht, hast du recht, die sind nicht nur gut für Gesundheit und Herzken, sondern geben einem schon das Gefühl von Sicherheit, zumal sie sooo viel lebendiger sind als eine Alarmanlage.


Liebe Gerne-mal-sorglos-Grüße zurück

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