Rex - my love, mein Auslandshund
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Was die Natur so hergibt

Sagt euch Maria Treben etwas, diese alte, leider schon lange verstorbene Kräuterfrau?

Ich schwöre auf ihre Ratschläge im Buch "Gesundheit aus der Apotheke Gottes" und habe mir dank ihrer Kenntnisse wohl vor fast 20 Jahren selbst das Leben gerettet, als die Schulmedizin nicht weiterwusste.

Auch auf die "Schwedenkräuter" bin ich durch sie gekommen. Man bekommt die Mischung an Kräuterständen fertig zu kaufen und muss sie dann nur noch mit Korn ansetzen und ich schrieb ja neulich schon, dass auch F. niemals auch nur für ein paar Tage wegfahren würde ohne ein Fläschchen davon im Reisegepäck.

Als sein Bauch kürzlich so spektakelte, bot ich ihm "richtige" Arznei an, er verweigerte, bestand stattdessen auf einem Schwedenkräuter-Mix und danach ging es ihm wie erwartet sehr schnell besser.

Vor langer Zeit machte ich mich mal mit einem Kräuterbuch daran, alles was in meinem Garten wild wächst, zu bestimmen. Meine Mutter half dann und wann, denn sie kannte wirklich alles, und das sogar mit genauer Gattungszugehörigkeit und mit deutschem und lateinischem Namen.

Und natürlich sind Kräuter nicht nur gesund, sondern viele von ihnen auch ausgesprochen lecker - Dinge wie Vogelmiere, Hirtentäschel oder Löwenzahn landeten bald regelmäßig in meinen Salaten, wobei man Letzteren übrigens auch selbst als Salat zubereiten kann, allerdings besser in einer Joghurt-Tunke, da er sonst zu herb schmeckt.

Schöllkraut, das andere als böses Unkraut vernichten, benutze ich regelmäßig, um mir die Augenlider damit einzustreichen - mit Erfolg, denn bis heute brauche ich nur in Ausnahmesituationen eine Brille. Allerdings muss man viel rupfen, da Schöllkraut sich stark vermehrt.

Ich müsste mal durchzählen, denke aber, dass es mindestens 40 Tees und Kräuter sind, die ich in Küche und Speisekammer getrocknet und in Gläsern aufbewahre, darunter selbst geerntete Pfefferminze und natürlich Zitronenmelisse, die sowohl im Essen wie auch als Tee ein tolles Aroma entwickelt.

Um mich bei Muttern für ihre Tipps zu revanchieren, fuhr ich früher zweimal im Jahr aufs Land, schnitt mir an einem "Geheimplatz" Weißdorn, im Frühjahr die Blüten, später dann die Beeren.

Beides ergibt in Alkohol eingelegt eine prima Herztinktur und meine Eltern freuten sich immer, wenn ich Nachschub lieferte.

Im Gegenzug kochte meine Mutter dann Ringelblumensalbe aus eigenem Anbau, wovon ich noch heute einen kleinen Vorrat habe, weil sie sich, in Vaseline statt Schmalz zubereitet, ewig hält.

Dank Rex musste ich diese Aktivitäten stark einschränken, denn natürlich essen wir nix mehr, was auf dem Boden gewachsen ist, also wachsen Majoran, Pimpinelle, und Konsorten einfach nur fürs Auge so vor sich hin, während ich zumindest einige Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, diverse Thymianarten, Salbei, Bohnenkraut usw. in Töpfe und Kästen ausgelagert habe, Hauptsache so hoch, dass Rex nicht auf die Idee kommt, dort sein Bein zu heben.

Bei diesen gängigen Kräutersorten mache ich mir übrigens nicht die Mühe des Aussäens, sondern kaufe sie einfach in Töpfen, natürlich "Bio" und pflanze sie dann ein, in der Regel wachsen sie dann bald zu prächtigen "Büschen" heran.
Und natürlich drücke ich überall dazwischen Knoblauchzehen in die Erde, denn die Schlotten sind kleingeschnitten eine Bereicherung für fast jeden Salat.

Seit einigen Wochen verfolgte ich nun, was da unter meiner Harlekinweide zu wachsen begann. Ratlos stand ich jeden Tag davor, inzwischen war das fremde Ding fast einen Meter hoch und immer noch wusste ich nicht weiter, bis mir dann ein Artikel einfiel, den ich im Internet gelesen hatte.

Ambrosia?
Konnte das sein?

Jep, die Stelle passte, denn genau in diese kleine Weide hatte ich im Winter immer die Meisenknödel gehängt, die offenbar fast immer ungewollt auch Ambrosiasamen enthalten.

Hier nachzulesen ...

Genauso war es dann und auch wenn zu der Zeit, als F. und ich geboren wurden, Allergien offenbar noch gar nicht erfunden worden waren ;-), beschloss ich sie umgehend zu eliminieren, denn erstens weiß ich nicht, was seine Lunge dazu sagen würde, und zweitens sollte man die Ausbreitung solcher "Allergien-Schleudern" verhindern, wo es nur geht.

Fazit: Manchmal ist es doch von Vorteil, sich das ein oder andere mal durchzulesen, denn ohne diesen Artikel wäre ich sicher noch lange nicht darauf gekommen, was ich mir da eingefangen hatte.

Muss mal sehen, ob ich im nächsten Winter dann ein besseres Plätzchen für die Vögel finden kann ...

So, das wars für heute. Eigentlich sollte es um ganz was anderes gehen, aber die Ambrosia brachte mich ins Quasseln.

Wünsche euch einen tollen Sonntag und ... bleibt gesund!
21.6.20 06:55
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


lifeminder (22.6.20 02:48)
Hallo, Liebe "Rex-Mama"!

Interpretiere ich das richtig, je älter du wurdest, desto ein besseres Verhältnis hattest du zu deiner Mutter? - Bei deinen Kindheitserinnerungen schien es mir manchmal, das du nicht immer mit ihr einer Meinung warst? - Aber vielleicht bin ich auch einfach komplett auf dem falschen Dampfer.

Ein ruhiger wunderbarer Blogeintrag. Wie bist du eigentlich zum schreiben gekommen?

Mit Salben, Ringelblumen, Weide mit Geheimnissen? - Ich werde jetzt erstmal mich über 1-2 von dir erwähnte Kräuter schlau machen.

Ich denke, das beste was es gibt um sich ein Gesund zu halten ist ein Mix aus bekannter Schulmedizin und das was unsere Ahnen schon wussten. Schön, dass auch du keines ablehnst, sondern versucht die Vorteile zu erkennen.

Die Kräuter haben dir vielleicht das Leben gerettet? Ob du das wohl nochmal eines Tages näher ausführst, alleine deshalb lohnt es sich schon deinen Blog auch weiterhin zu verfolgen.
Außerdem bin ich gespannt, was du wohl mit Rex und "F" über den Sommer erlebst, ich lasse mich überraschen.

Ich wünsche Euch eine tolle Woche?

Liebe "Kräuter und Schulmedizin sind bei richtigen Einsatz für alle ein Gewinn" Grüße
Vom lifeminder


"Rex-Mama" (22.6.20 05:53)
Das sehe ich genauso wie du, eine gesunde Mischung aus Naturheilkunde und Schulmedizin ist das beste. Ich bekomme sehr vieles nur mit Kräutern und ganz ohne Chemie hin, weiß aber auch, wann es an der Zeit ist, mal mit einem Arzt zu reden.

Meine Mutter, seufz, mit diesem Thema könnte ich Bücher füllen. Sie war ein sehr, hm, egomaner Mensch, bezog alles, was jemand sagte oder tat, ja, sogar die allgemeinen Geschehnisse auf dieser Welt direkt auf sich und drangsalierte ihr direktes Umfeld arg mit ihren Launen und Befindlichkeiten, während sie auf der anderen Seite mathematisch hochbegabt war und es verstand, sich außerordentliches Fachwissen anzueignen z.B. in Bezug auf Pflanzen, Versteinerungen oder alte Maltechniken.
Als Kind war ich ihr hilflos ausgeliefert, denn auch mein Papa wagte es nicht einzuschreiten, und erst im Laufe der Jahrzehnte gelange es mir nach und nach, zu verstehen, was da überhaupt in ihr ablief und wie sehr sich gewissen Denkmuster in ihr ohne jede Reflexion festgefressen hatten.
So wuchs ich langsam aus meiner Opferrolle hinaus in eine Position, die ihr letztlich dann Respekt abforderte. Eine sehr lange und umfangreiche Entwicklung, die sich kaum in einige kurze Worte kleiden lässt. ;-)

Fein, wenn du dich ein wenig über Kräuter schlaumachen willst - das lohnt sich wirklich, sowohl für die Gesundheit wie auch für die Küche.
Kochst du eigentlich selbst auch?

Liebe "Ebenfalls-Gewinn-sehe-Grüße" zurück


lifeminder (22.6.20 19:38)
Liebe "Rex-Mama"!

Ich koch auch, schon alleine, weil ich sonst wahrscheinlich mich mit zu viel ungesunden Zeugs vollstopfen würde.

Wenn ich koche, habe ich auch prima Zeit meine Podcasts zu lauschen.

Liebe - selbst kochen lohnt sich - Grüße
Vom lifeminder

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