Rex - my love, mein Auslandshund
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Gewicht und Zugkraft

Au weia, das ging eben gehörig in die Hose.

Um kurz nach vier öffnete ich die Haustür, Rex war bereits eine Stufe unter mir, während ich noch rückwärts zur Straße damit beschäftigt war, abzuschließen.

Zwar bemerkte ich, dass er sich irgendwie anspannte, war aber eine Sekunde zu langsam, dies gedanklich richtig umzusetzen, und so sah ich erst, als wir uns bereits beide bereits auf dem Bürgersteig befanden, dass sich gegenüber ein Gartentor öffnete.

Der Nachbar mit seinem großen Labrador, der ebenfalls ein ziemlicher Querkopp ist, und das obwohl er nicht wie Rex auf eine Leidensgeschichte mit schlechten Erfahrungen zurückblickt, sondern vom Züchter stammt.

In F.s Beisein hat er wohl vor einigen Jahren mal nach Rex geschnappt bzw. ihn auch leicht gezwickt, was natürlich dazu führte, dass der ihn nun erst recht nicht mehr leiden kann.

Und jetzt die Konfrontation mit nur 6 Metern Abstand dazwischen - beide Hunde bellten hysterisch los und begannen hektisch zu springen und zu zerren.

Es wäre gut gewesen, einfach wieder im Haus zu verschwinden, aber ich wollte mir die Stufen nicht mit dem tobenden Hund an der Leine antun, immerhin schaffte es der Nachbar aber, den seinen zurück hinters Tor zu ziehen.

Irgendwie gelang es mir, Rex in die kleine Grünanlage nebenan zu bugsieren, um für freie Bahn für die "Gegenpartei" zu sorgen, aber nun hatte ich das Problem, wo ich noch hingehen könnte.

Ich habe keine Ahnung, wie dieser Mann die Gassigänge gestaltet, welche der möglichen Runden er wählt, ob er überhaupt ganze Runden dreht oder nicht womöglich kehrtmacht, sobald sein Hund alle seine Geschäfte erledigt hat.

Und nun?

Nee, das war mir zu riskant, also gings wieder heimwärts und ab in den Garten, während ich noch darüber nachdachte, wie früh um alles in der Welt ich denn noch aufstehen könnte, um etwas Freiraum zu haben für ein Tier, das nun einmal etwas "anders" ist.

Jetzt habe ich mich gerade mal ein wenig im Internet schlau gemacht, wie das überhaupt mit dem Verhältnis von Gewicht und Zugkraft aussieht, und nun wurde mir auch einiges klar.

Zwar wusste ich natürlich, dass so ein Lebendgewicht sehr viel Kraft entwickeln kann, aber wenn man die Zahlen mal vor Augen sieht, liest es sich schon enorm:

Ein 20-kg-Hund, der normal an der Leine trabt, entwickelt bereits 56 kg Zugkraft, im Galopp sind es 110 kg, wie viele es bei solch wilden Sprüngen sind, konnte ich nicht ermitteln und auch nicht, wie sehr sich das um jedes weitere Kilo steigert, denn Rex wiegt ja etwa 26 kg.

Ich selbst habe dem dank Intervallfasten ca. 65 kg (bei 1,70 m) entgegenzusetzen, immerhin einigermaßen durchtrainiert, so dass ich ihn halten kann, aber es ist schon ein ungeheurer Kraftaufwand, zumal mein Fuß das ja nicht unbedingt sooo gerne mag, von daher muss ich zugeben, dass es mir durchaus angenehm ist, wenn irgendetwas wie ein Baum in der Nähe ist, wo ich mich festhalten kann.

F. erzählt gerade, dass dieser "Gegenüberhund" offenbar nicht nur mit unserem, sondern wie er ebenfalls generell mit Artgenossen ein Problem hat - vermutlich geht man mit ihm also aus dem gleichen Grund so früh los.

Blöde Situation, zumal ich Rex ja schon einmal so weit hatte, dass es mir sogar Spaß zu machen begann, mit ihm unterwegs zu sein, bis ich dann F. das Feld überließ.

Mir wird nichts anderes übrig bleiben, als wieder sehr viel mehr und intensiver mit ihm zu trainieren.
Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht wieder hinkriege ... *muckiszeig*

So, das war der Schwank am Morgen, grins, und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Nun wartet das pralle Leben auf mich, ich wünsche euch einen feinen Tag und ... bleibt gesund!
17.6.20 06:04
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lifeminder (17.6.20 13:08)
Hallo, Liebe Rex Mama!

Was für ein Abenteuer am Morgen. Rex ist schon ein interessanter Charakter. Man fragt sich wirklich, was hat er wohl alles in jungen Hundejahren erlebt, bevor er bei Euch gelandet ist?

James Bowen der Besitzer von Bob. Hatte sich auch diese Frage gestellt. Deshalb eine Hintergrund - Geschichte für seinen weltbekannten Kater erfunden.

Hätte ich Rex an der Leine gehabt, der Nachbarshund wäre tobend aufgetaucht, ich hätte die Leine wahrscheinlich fallen lassen und mich erst einmal - wie alle mutigen Männer - selbst in Sicherheit gebracht.

Hat Rex den Freude am trainieren? Gibt es Dinge die er so gar nicht ausstehen kann?

Ich wünsche dir nach den Auregungen bei den letzten Spaziergängen nun einige stressfreie.

Habe eine schöne Wochenmitte!

Liebe - zuversichtlicher Gassi geh - Grüße
Vom lifeminder


"Rex-Mama" (17.6.20 14:00)
Nun musste ich aber laut lachen. *gg*
Der andere Hund war ja ebenfalls angeleint und sein Halter hatte genauso zu kämpfen wie ich und immerhin war da noch die (wenn auch recht schmale) Straße zwischen uns.
Im Grunde wäre es fast interessant gewesen, wie die beiden das unter sich geklärt hätten, wären da nicht die Leinen gewesen, aber sie waren ja nun einmal da. ;-)
An sich haben wir beide viel Spaß am Training, allerdings wird es halt recht anstrengend für mich, wenn es denn draußen stattfindet und andere Hunde dabei eine Rolle spielen.
Wird schon irgendwie werden ...

Liebe "Ebenfalls-schöne-Wochenmitte-wünsch-Grüße" zurück


Sparköchin / Website (17.6.20 15:40)
Liebe Rex-Mama,
wenn ich mal den advocatus diaboli spielen darf: als Nicht-Hunde-Besitzerin habe ich mich beim Lesen deines Eintrags gerade gefragt, ob ich als unbeteiligte Nachbarin wohl vom Hundegebell um vier Uhr früh aufgewacht wäre ... du nimmst schon einiges auf dich, um Rex ein angenehmes Leben zu bieten!
Eine Bekannte von mir hat aus dem Urlaub einen Mischlingshund mitgebracht, der ist (auch?) ziemlich groß und wild und laut und mir bei Begegnungen nicht ganz geheuer!
Ich bleibe bei meinem Geflügel - auch wenn ich schon wieder einen Wachtel-Verlust beklagen muss.
Herzlich
die Sparköchin


"Rex-Mama" (17.6.20 16:16)
Da kann ich Entwarnung geben, meine Liebe.
F. war derjenige, der am nächsten dran war mit dem schlafenden Ohr, er hat aber nichts von dem kurzen Theater mitbekommen und ich denke, aufgrund der räumlichen Gegebenheiten auch sonst niemand.
Davon abgesehen halten hier eh so gut wie alle Hunde, wir kennen uns alle gut und nehmen auch die kleinen Macken unserer Viecherln gegenseitig gelassen hin.
Und normalerweise schleichen Rex und ich uns ja auch auf Samtpfötchen hinaus ...

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