Rex - my love, mein Auslandshund
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Das Internet - Fluch oder Segen?

Vermutlich ist es beides, denn wir alle nutzen es gern und oft, pflegen unsere Kontakte, lassen uns unterhalten und haben blitzschnellen Zugang zu Informationen aller Art.

Bis dahin gibt es nichts dagegen zu sagen, vorausgesetzt, man geht mit vermeintlichen Infos sorgsam um und hinterfragt sie sowohl wie ihre Verbreiter. Ich zumindest habe es mir angewöhnt, Seiten, die ich nicht kenne oder deren Ausrichtung nicht auf Anhieb ersichtlich ist, erst einmal genauer auf "Herz und Nieren" zu prüfen, so weit das eben möglich ist.

Und genau da wird es oftmals schwierig, denn nicht nur von Politik und Medien wird gezielt versucht zu beeinflussen, sondern leider wird dies zunehmend besonders auch von totalitären Regimes per Internet betrieben.

Über das hier stolperte ich z.B. vor einigen Minuten.

So einfach wie jetzt war Meinungsmache noch nie und egal, wer sich wie äußert, so schnell flogen einem die Keulen, von welcher Seite auch immer, noch nie um die Ohren.

Die Panik vor Corona verbreitete sich schneller als das Virus selbst, den Staaten blieb letztlich gar nichts anderes übrig, als ihre Wirtschaften zu zerschlagen, ein nachträgliches Einknicken verbietet sich von selbst, aber nun gehen diese Massendemos um die Welt, die natürlich jeden Lockdown mit all den erheblichen bitteren Folgen ad absurdum führen könnten.

Trump heizt die Randalestimmung vollends an, während man hier eher die Füße stillhält.

Man darf gespannt sein, wo das alles hinführt, auf jeden Fall ist aber eines klar, potentiellen Bioterroristen hat man lebhaft vor Augen geführt, wie einfach es ist, die ganze Welt lahmzulegen.

So, genug davon. Der gestrige Weg in den Baumarkt war umsonst, d.h. das war er nicht wirklich, da er ja Sprit kostete, also muss ich wohl eher von vergeblich sprechen.

Schon in der Auffahrt sahen wir eine Menschenschlange, die sich quer über den ganzen Parkplatz zog. Klar, viele nutzten den Brückentag, aber die Security war damit so gar nicht einverstanden und gewährte den Menschen nur nach und nach Zutritt. Wir besahen uns das eine Weile, es ging extrem langsam vorwärts, dann schaute F. mich an und fragte:

"Wollen wir uns das wirklich antun?"

"Nö, glaub nicht ..."

Also machten wir kehrt und da wir schon mal in der Ecke waren, wollte ich statt dessen kurz mal bei Lidl reinschauen, wo ich schon jahrelang nicht mehr war.

Am Freitag hatte ich die Eier vergessen, könnte ich ja nun schnell noch besorgen, dachte ich zumindest, bis ich sah, dass es sie dort nur in Plastik-"Kartons" gab, also verzichtete ich dankend, nahm dafür aber eine Maske für nur 1,49 Euro mit, nachdem sich die Maskensache am Mittwoch bei Aldi als reine Verarsche herausgestellt hatte.

Obwohl groß im Prospekt beworben lagen im winzigen Containerfach höchstens 10 Päckchen (ich war als Vierte im Laden gewesen und fand das betreffende Regal auf Anhieb), die Größe M gab es gar nicht, also nahm ich L, um daheim festzustellen, dass diese Lappen sich eher als Kopftuch denn fürs Gesicht eigneten.

Zum Baumarkt werden wir nachher einen neuen Anlauf starten, am besten direkt um sieben Uhr, in der Hoffnung, dass es dann noch leer ist. Und schon wieder werden wir Anwohner eigentlich ruhiger, kleiner Straßen mit unserem Lärm belästigen müssen, diesmal aber nicht wegen F.s Marotte, sondern weil die Stadt die Hauptverkehrsader erneuert, und das schon seit vielen Wochen.

Auch dort hat man sich einen Brückentag gegönnt, die Arbeiten ruhten gestern, ist doch egal, wie lange besagte Anwohner den Krach so vieler PKWs, LKWs und Busse noch aushalten müssen.

Und noch etwas fiel mir auf, während wir so gezwungenermaßen viel Einblick in Privatgärten erhielten - oftmals sehen sie wie geleckt aus, fast steril, ein wenig kurz geschorener englischer Rasen, dazu einige möglichst exotische Pflanzen in Töpfen oder wenns hoch kommt, ein in Reih und Glied angelegtes Blumenbeet, in dem nicht das kleinste Unkräutlein eine Chance hat.

Alle jammern, wenn Wale getötet werden, wenn Eisbären oder Menschenaffen der Lebensraum weggenommen wird, nur über das gewaltige Insektensterben machen sich die wenigsten Gedanken, dabei sind sie viel wichtiger für unser Überleben als jeder Eisbär, denn ohne Insekten hammer bald nix mehr zum Essen.

Es ist nicht nur die viel zu intensiv betriebene Landwirtschaft, die zum Insektensterben beiträgt, sondern auch das massive Zubetonieren freier Flächen, unser Beleuchtungswahn, der nicht nur Unmengen an Energie verschlingt, sondern auch allein in Deutschland pro Nacht ca. 1 Milliarde Insekten verbrennen lässt, und dann wird auch noch in den Privatgärten hemmungslos mit Gift um sich geworfen, damit sie so schnieke aussehen,
hier sehr informativ nachlesbar.

Bei mir gibts jedenfalls kein Gift, trotzdem hatte ich, bis Rex so gnadenlos zuschlug, immer ein kunterbuntes Meer an Farben und Formen draußen und mein Rasen, sofern noch vorhanden, ist eben kein solcher, sondern eher Wiese, in die ich wie auch ins Beet immer gern Samenmischungen einheimischer Pflanzen einsäte.

Die Insektenwelt hat es mir stets mit viel Gesumme und Gebrumme gedankt, aber ich merke auch hier, dass es immer weniger werden, leider ...

Und damit genug für heute, der Baumarkt ruft.

Macht euch einen schönen Samstag, genießt euer Leben und ... bleibt ja gesund!
13.6.20 06:21
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (13.6.20 13:10)
Hallo,

Du sprichst Einiges an, worüber heutzutage diskutiert wird. Also ich habe meine "Masken" für weniger als einem Euro das Stück im Internet bestellt. Die taugen wohl nicht viel, aber es sind die, die ich bei Anderen auch sehe.

Komplizierter wird es beim Insekten-Sterben. Ich hoffe, niemand spielt den "Mao" und kommt auf die Idee, die Vögel abzuknallen. ;-)

Naja, und das mit der "Corona-Panik" - ich verspürte sie nie. Die Meinungsmache im Internet, das besorgt mich mehr.

Zu den Gärten... vor 60 Jahren spazierten wir Kindergarten-Kinder manchmal mit der "Schwester" durchs Dorf. Es gab dabei ein "Highlight". Das war ein sehr gepflegter, zwergenbestückter Garten mit einem "Wasserspiel", welches der Besitzer des Gartens manchmal laufen ließ, wenn wir vorbei kamen.

Das war fast so schön wie die Begegnung mit dem alten Mann, der immer "Eisbonbons" in seinen Taschen hatte. ;-)

Es kommt eben immer darauf an, was einem wichtig erscheint. Ich wollte doch unbedingt einmal zum "Whale-Watching" fahren... ;-)


"Rex-Mama" (13.6.20 15:37)
Das mit dem Mao-Spielen dürfte überflüssig sein, wenn die Vögel eh nix mehr zum Fressen finden. ;-)

War sicher niedlich, dein "Kinder-"Garten, auch ich habe sogar einige Zwerge, allerdings der etwas anderen Art, z.B. ist eine üppige Dame im Bikini dabei und einer, der sein Mäntelchen großzügig lupft. *g*

Übrigens hat ein naturnaher Garten wenig mit Wildwuchs gemein, sondern es geht um Artenvielfalt und die zu pflegen, seufz, hat mich wahrlich schon unendlich viele Stunden gekostet, na ja, bis Rex kam und anderer Meinung war. :-)

Wenn du es schaffen solltest zum Whale-Watching und noch ein Plätzle frei hättest, also ich wäre sofort dabei. :-))


lifeminder (14.6.20 01:02)
Hallo, Liebe "Rex-Mama"!

"F" ist und bleibt ein Guter. Hat er doch die Situation mit dem Baumarkt sofort richtig eingeschätzt und dich nicht in den vollen Baumarkt gehen lassen.

Du warst Jahre nicht im Lidl? - Hatte das spezielle Gründe? - Wie war es denn, nach so vielen Jahren dort wieder dort einzukaufen, willst du nun öfters mal wieder bei Lidl einkaufen?

Mit den Insekten, besonders mit den Bienen hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Normalerweise fliegen, summen und brummen die bei uns heraus, wenn ich dieses Jahr 10 gesehen hätte, wäre das viel.

Zerstören Hunde Blumen gerne gezielt? Oder hat sich Rex das irgendwo angewohnt? Ich konnte Hunde beobachten, die gerne buddeln - aber das sie speziell gegen Blumen vorgegangen wäre, konnte ich noch nicht beobachten.


Auch an diesem Sonntag - ich bin erst jetzt dazu gekommen deinen Samstagreintrag zu lesen - wieder sehr genossen.

Dich über Lidl und Eisbären und vieles anderes philosophieren zu lesen,macht mir Freude!


Ich wünsche Rex "F" & Dir einen tollen Sonntag!

Liebe - Hummel-Brummel-Gesumme - Grüße
Vom lifeminder


"Rex-Mama" (14.6.20 05:27)
Nein, Hunde zerstören nicht mit Absicht Blumen, Püppi liebte ja ganz im Gegenteil sogar alles, was da wuchs. Nur Rex hat weniger Sinn für Schönes als sie und geht buchstäblich über "Leichen", um seinen Tobe-Drang auszuleben.

Zu Lidl gehe ich kaum mehr, seit die mit ihrer Filiale umgezogen sind. Ich erledige ja so gut wie alle Einkäufe ganz bewusst aus Figur- und Umweltgründen zu Fuß und nun ist mir der Weg schlicht zu weit. Allerdings hatte ich die Nase auch gleich wieder voll, als ich die Eier-"Kartons" aus Plastik sah - so etwas muss ja nun wirklich nicht sein.

Deine Beobachtungen decken sich also mit meinen, leider, denn auch ich kann die Bienen und Hummeln bisher wohl an zwei Händen abzählen, und selbst wenn abends mein Bewegungsmelder anspringt, weil ich noch eine rauchen mag, ist nichts mit dem einstigen Gesurre rund um die Lampe.
Vermutlich erklärt das auch, dass es immer weniger Vögel zu geben scheint. Früher tummelten sich Amseln, Meisen, Heckenbraunellen, Grünfinken, Spatzen usw. in großer Zahl im Garten, heute staune ich fast andächtig, wenn ich mal Meisen oder Amseln zu Gesicht bekomme, während ich schon ewig keinen einzigen Spatz mehr sah. :-(

Liebe Vielen-Dank-und-ebenso-einen-feinen-Sonntag-wünsche-Grüße zurück.

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