Rex - my love, mein Auslandshund
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Von Kommentaren, Austausch und Inspirationen ...

Begeistert davon, wie es hier im Moment läuft mit gegenseitigem Kommentieren und vor allem auch Inspirieren, möchte ich an dieser Stelle erst einmal Danke sagen dafür.

Mein lieber lifeminder, besonders bei dir funktionierte das soeben gut, nachdem ich mir deinen neuen Eintrag durchlas und natürlich auch gleich hier einmal hineinhörte.

Mich erinnert die im Video dargestellte Geschichte an den Film "Hachiko" und wie immer bei so etwas wurde ich von einem warmen Gefühl Rex gegenüber überrollt und dachte natürlich auch zurück an meine unvergessene Püppi.

Regelrechte Kunststückchen habe ich meinen Hunden nie beigebracht, aber besonders mit dem anfangs so widerborstigen Rex sehr intensiv alle notwendigen Kommandos trainiert.

Es ist etwas schwer zu filmen, wenn man eigentlich die Hände anderweitig braucht, aber einmal habe ich mir doch die Mühe gemacht, festzuhalten, wie ich täglich mehrmals mit ihm übte, sich abzulegen und erst nach Aufforderung zu mir zu kommen.
Links in der Liste ist dieses kleine Video unter "Rex beim Stop'n Come" zu finden.

Schon in diesem kleinen Schnipsel sieht man ja recht gut, mit welcher Konzentration und mit wieviel Spaß er bei der Sache ist. Wir haben das in der Folge immer weiter ausgedehnt, glaube, ich erzählte mal, wie das läuft, wenn wir "Verstecken" spielen.

Er bekommt mit, dass ich mir die Hand voller kleiner Häppchen packe, folgt mir, muss sich dann irgendwo ablegen und ... trotz aller Ungeduld warten, bis ich ihn rufe. In dieser Zeit habe ich das Leckerli irgendwo im Haus versteckt, begebe mich dann in den neutralen Flur und nun kann er starten. Erregt springt er auf, orientiert sich ganz kurz und rennt beispielsweise zum Bad. Auf mein "kaaalt" hin macht er sofort kehrt, versucht es an der nächsten Zimmertür und erst wenn er "waarm" hört, macht er sich an die Feinarbeit, untersucht dann den betreffenden Raum genauer, achtet genau auf das, was ich weiter sage und so lotse ich ihn mit "warm und kalt" zum Erfolg, der dann natürlich noch von ausgiebigem Lob begleitet wird.

Ich liebe dieses Zusammenspiel zwischen uns und da er ja anfänglich so gar nicht bereit war, sich auch nur ansatzweise auf einen Menschen einzulassen, was es ungeheuer wichtig, ihm auf diese Weise nach und nach klarzumachen, dass es von Vorteil für ihn ist, auf mich zu reagieren.

Ich habe einige Intelligenzspielzeuge für ihn, bei denen er immer nachdenken muss, um an ein Leckerli zu kommen, aber ich bastele auch durchaus mal selber etwas und mit deiner Frage hast du mich an etwas erinnert, an dem schon Püppi Freude hatte.

Leider wurde bei uns vorgestern erst die Gelbe Tonne geleert, aber ich werde nun mal Joghurtbecher sammeln, um das gute alte Hütchenspiel mit ihm auszuprobieren. Nehme dann also mehrere Becher, nur unter einem ist etwas Essbares, schiebe die Becher hin und her oder lasse ihn auch gar nicht erst beim Verstecken zuschauen, so dass er einmal nach Auge und einmal rein nach Nase gehen muss.
Bin gespannt, ob das Zugucken überhaupt eine Rolle spielen wird oder ob er sich gleich nur nach Geruch richtet dabei, und werde natürlich Bericht erstatten.

Zu deiner Frage nach den Dokumentationen ... ich ziehe mir zwar durchaus auch mal Trash-TV rein, aber meine Vorliebe gehört doch eindeutig Sendern wie Phoenix oder Zdfinfo und einerseits Themen wie Gehirnforschung, Physik, Relativitätstheorie, die Möglichkeit von Paralleluniversen, Zeit usw., andererseits ist da aber auch Geschichtliches, was mich ungeheuer fasziniert.
Besonders die Antike hat's mir angetan, weil damals die Grundsteine gelegt wurden für vieles, das bis heute auswirkt.

Wie war die Lebenswelt der Menschen, als die monotheistischen Religionen entstanden?
Wurde den Frauen wirklich von einem Gott befohlen, sich züchtig zu verhüllen oder war das vielleicht dem Umstand geschuldet, dass sich zu dieser Zeit Nomandenstämme gern gegenseitig die "Weiber" klauten und verhindern wollten, dass sie allzu verlockend wirkten?

Das Tabu von Schweinefleisch - eine Anweisung von "oben" oder lag es womöglich daran, dass man auch damals aus Machtinteressen schon Wert auf Abgrenzung bzw. Vereinigung legte, indem die eher Ziegen haltenden Bergbewohner auf die im Tal als "Schweinefresser" schimpften?

Hat es "Maria" wirklich gegeben oder brauchte das aufkommende Christentum einfach eine verehrungswürdige weibliche Person als Ersatz für die zu dieser Zeit überall so hochverehrte Isis?

Ich habe Unmengen an historischen Romanen verschlungen, parallel dazu aber immer Sachbücher zum Thema gelesen, um herauszubekommen, ob und wie gut der Autor recherchierte.

Und so weiter und so fort - wenn man einmal damit angefangen hat, kann und will man eigentlich auch gar nicht mehr damit aufhören, die Dinge zu hinterfragen und Zusammenhänge zu entdecken, die bis heute eine große Rolle spielen, etwas, das leider vielen aktuellen Politikern völlig abzugehen scheint.

Na ja, und so verhält es sich eben auch mit meinem Betrachten des angeblichen Killervirus, das nun die ganze Welt ins Chaos stürzt bzw. nicht das Virus ist es, sondern der Umgang damit.

Sorry, wenn ich ein wenig ins Schwafeln geriet, aber Geschichte ist halt mein Ding, was aber schon in meiner Kindheit seinen Anfang nahm, weil meine Eltern an einigen arschäologischen Ausgrabungen beteiligt waren.

Z.B. buddelten wir selbst die Überreste des Rittergutes unserer Vorfahren aus, dann kam eine Bauernkeramiksammlung aus dem 17. u. 18. Jahrhundert. Unsere ganze große Wohnung war auf Schränken, Tischen und dem Boden ausgelegt mit Zeitung, darauf verteilt Scherben über Scherben und die ganze Familie saß dann da und puzzelte munter vor sich hin.
Der größte Teil der dann wieder zusammengesetzten Teller, Schalen und Krüge befindet sich heute in Museen, aber einige Exponate habe ich doch noch aus dem Nachlass meiner Eltern übernehmen können und muss sie nun ständig vom Staub befreien.

Papa entwickelte eine Phosphatmethode zum Aufspüren alter menschlicher Ansiedlungen, ständig waren wir Kinder mit ihm in der Pampa unterwegs, nahmen Bodenproben, sammelten auf Äckern römische Scherben oder im Urlaub in Franken Versteinerungen.

Eine tolle Zeit und immerhin bekam der ansonsten recht dröge Lateinunterricht, durch den ich mich 9 Jahre lang eher gelangweilt quälte, insofern Hand und Fuß, als dass ich sah, dass die ollen Römer ja tatsächlich einmal lebendige Menschen gewesen waren und Beweise dafür hinterließen.

So, genug für heute, habe eh längst vergessen, was und worüber ich ursprünglich eigentlich schreiben wollte.

Habt einen schönen Tag und bleibt gesund!
6.5.20 08:08
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (6.5.20 16:00)
Hallo,

vielen Dank für Deinen Kommentar, hat mich sehr gefreut. :-)

Du selbst gibst heute einen Einblick in Dein "Geistes-Leben", über Dein "Hunde-Thema" hinaus. Wir beide könnten sicher als "Hobby-Historiker" über viele Dinge diskutieren. ;-)

Und das Thema "Religion" bzw. "Glaube" ist grundsätzlich eines der global wichtigsten und "reiz"vollsten, angefangen mit der Frage: "Schuf Gott den Menschen, oder war es nicht umgekehrt?"

Immanuel Kant hat uns ja eine Antwort auf die Frage gegeben: "Was darf ich hoffen?" Und so weit ich es weiß, war seine Hoffnung nicht aufs "Jenseits" gerichtet. ;-)


"Rex-Mama" (6.5.20 19:05)
Der war mehr als verdient, deine Fotos sind wirklich hervorragend gelungen. :-)

Das Wort "reiz"voll trifft die Sache auf den Punkt und ich schätze, ich schließe mich Kant sehr an und ziehe bei der ersten Frage eindeutig Lösung zwei vor. ;-)

Schön, jemanden zu treffen, der sich auch für diese Thematik interessiert. Hast du zufällig Deschner gelesen?


lifeminder (7.5.20 07:18)
Liebe "Rex-Mama"!

Hu! - Ich sollte dich "Indiana Rex-Mama" nennen! Auf Schatzsuche gehst also auch gelegentlich . ´... und der Rex - tut es dir gleich - erschnüffelt eben seine kleine Leckerli-Schätze.

Ich bin froh, das du dir auch mal Trash-TV reinziehst, dann sehe ich nicht ganz so alt - mit meinen kleinen Blogeinträgen - neben dir aus .

Kennst du eigentlich Filme wie die: "Indiana Jones" Reihe?

Ein Blogeintrag wie ein Geschichtsvortrag!


Liebe Schatzsucher Grüße
Vom lifeminder


"Rex-Mama" (7.5.20 07:33)
Na hömma, deine Einträge sind doch nicht klein, im Gegenteil, ich lese sie sehr gerne. ;-)

Ich bin eigentlich kein großer Filmfreud, vermutlich weil ich mir im Laufe der Jahre dank F. und seinem Vorgänger viel zu viele davon reinziehen "musste", und Indiana Jones habe ich tatsächlich noch nie gesehen.

Vielleicht ist das ein wenig wie beim Sport, selber machen finde ich prima, dagegen langweilt es mich eher, anderen dabei zuzusehen.

Das mit der Schatzsuche stimmt, ich hatte immer das Glück, in Gegenden zu wohnen, wo sich meine lieben Römer einst herumtrieben, und so liebe ich es, in Gummistiefeln über abgeerntete Äcker zu stapfen und nach Scherben Ausschau zu halten.

Ich muss immer lachen über deine Grüße, die sind an Einfallsreichtum kaum zu überbieten - finde ich klasse und grüße dich lieb zurück.

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