Rex - my love, mein Auslandshund
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Rex, eine Art Zeitmaschine?

Ja, zumindest für mich, die ich seine Körpersprache ja immer besser lesen kann, ist er das.

Gestern saß ich wieder einmal auf meinem Stuhl in der (manchmal) etwas windgeschützten Hausecke im Freien, um eine zu rauchen. Rex hockte aufrecht direkt neben mir auf der Stufe zur weit offenstehenden Hintertür und so konnte ich aus nächster Nähe gut beobachten, was geschah, denn auf einmal spannte er sich sichtlich an und spätestens in dem Moment, wo das Fell in seinem Nacken sich zu sträuben begann, wusste ich, dass in nicht allzuferner Zukunft ein anderer Hund auf sich aufmerksam machen würde.

Die Bürste wuchs, bedeckte nun großflächig seinen Nacken, zog in einem schmalen Streifen nach hinten bis zur Schwanzwurzel und nun sprang er auf und begann hektisch in großen Sprüngen um den Apfelbaum zu jagen.

Bis dahin lief das alles für meine schwachen Menschenohren völlig geräuschlos ab, aber nun meldete sich draußen auf der Straße sein Artgenosse, nicht einmal sehr dicht bei uns, sondern etwas weiter entfernt.

Bubi antwortete umgehend, bellte zurück, nein, nicht wütend oder gar drohend, sondern eher so, als wolle er dem anderen sagen: Ich hab dich gehört und bin hier, falls du Ärger willst ... versuch es lieber gar nicht erst.

Und ich kam wieder einmal ins Grübeln, wie zum Teufel funktioniert es, dass sie sich gegenseitig wahrnehmen?

Okay, möglicherweise hatte Rex das leise Geräusch gehört, dass die Krallen beim Laufen über Asphalt verursachen, andersherum wurde aber kein Schuh daraus, denn mein Büble hatte ja zunächst völlig regungslos neben mir gesessen.

Gesehen haben konnten sie sich auf keinen Fall, also blieb eigentlich nur der Geruchssinn. Man schätzt, dass wir Menschen ca. 10.000 verschiedene Gerüche unterscheiden können, ein Hund dagegen - je nach Rasse - bis zu einer ganzen Million.
Was ich aber bisher nicht herausfinden konnte, ist, bis zu welcher Entfernung Hunde das können - womöglich ist es eine Kombination aus Hören und Riechen, die sie so sensibel auf ihre Umwelt reagieren lässt?

Ich weiß es nicht, nur eben, dass man tatsächlich in die Zukunft sehen kann, wenn man denn seinen Hund aufmerksam beobachtet.

Bleibt gesund und nehmt's nicht so schwer - irgenwann wird unsere Welt wieder normal sein oder wir vergessen schlicht, was wir einmal als Normalität empfanden.
31.3.20 08:26
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sparköchin / Website (31.3.20 12:53)
Liebe Rex-Mama,
ich glaube hier eher ans Riechen. Allein von Insekten weiß ich, in welcher Entfernung Gerüche noch wahrgenommen werden können (grad denk ich an Wespen oder Fruchtfliegen). Ich denke, dass Hunde weniger Duftmoleküle für die Erkennung benötigen als Menschen.
Aber ich bin nur interessierte Laiin, vielleicht gibt es unter den Leser*innen Experten?
Ansonsten hier mein normales Stubenhocker-Leben mit ungewohntem Nebengeräusch vom haushaltszugehörigen Kind, welches auch meinen Computer über Gebühr beansprucht ...
Durch mein kleines Gärtlein fühle ich mich privilegiert; an andere Menschen in den Wiener Innenbezirken mit Wohnung ohne Balkon will ich gar nicht denken!
Herzliche Grüße
von der Sparköchin


"Rex-Mama" (31.3.20 13:14)
Ja, liebe Sparköchin, an die denke ich auch oft, die weder Balkon noch Garten haben.
Da hat unsereiner dann doch immerhin noch ein gehöriges Stück mehr an Freiheit.
Was die Sinne von Tieren angeht, ich kann immer wieder nur sagen, wie gern ich mal in so ein Hundeköpfchen reinschauen würde, um mitzuerleben, wie sich diese Welt ihm darstellt.


lifeminder / Website (1.4.20 04:52)
Hallo, liebe "Rex-Mama"!

Ich habe gerade mehre Blogeinträge von dir gelesen! - Es macht einfach Spaß, dich zu lesen und mehr über Rex, dein Leben und deine Beobachtungen zu erfahren. - Herzlichen Dank für dieses tolle Leseerlebnis!


"Rex-Mama" (1.4.20 06:42)
Guten Morgen - ob hier nun ein "meine Liebe" oder ein "mein Lieber" folgen sollte, muss ich erst noch ermitteln, denn soeben habe ich angefangen, mich auch bei dir hineinzulesen und kann das Kompliment nur zurückgeben.
Bin ebenfalls neugierig geworden, denn ich mag es, wenn sich Menschen viele Gedanken machen, und dann auch noch so differenziert.
Ganz herzlichen Dank für deine lieben Worte, habe mich sehr darüber gefreut und starte nun mit richtig guter Laune in den jungen Tag.

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