Rex - my love, mein Auslandshund
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Schon wieder hab ich es getan, ...

... nämlich einen Film angeschaut, und diesmal völlig freiwillig, weil mich der Inhalt, wie er in der Programmzeitschrift kurz beschrieben war, ziemlich inspirierte.

"Downsizing" - wen Näheres dazu interessiert, kann es hier bei Wikipedia erfahren.

Wenn aus Wölfen so etwas wie winzige Chihuahuas hervorgehen können, warum dann nicht auch aus Menschen kleine Wesen in Größe von Lego-Männchen?

Klar, wir sind ja die "Krone der Schöpfung", da verbietet sich natürlich aus ethischen Gründen jedes Herumzüchten, wie wir es mit Tieren machen, also kam im Film ein Wissenschaftler auf die geniale Idee, uns mittels "zellularer Miniaturisierung" auf nur noch 12,7 cm zu schrumpfen, um der Überbevölkerungskrise und damit der gnadenlosen Ausbeutung aller Ressourcen entgegenzuwirken.

Um sich vor Vögeln und Insekten zu schützen, leben die Winzlinge fortan in Puppenstubenwelten unter riesigen Netzen, sind dort aber nicht eingesperrt, sondern können durchaus auch hinaus in die große, weite Welt.

Witzig, wie man in Bussen und Flugzeugen die Gepäckfächer kurzerhand umgebaut hat zu kleinen Abteilen, so dass Groß und Klein ganz bequem miteinander reisen kann.

Blöd nur, dass sich Egoismus, Gier und Schlechtigkeit nicht mitschrumpfen lassen, denn natürlich krallen sich totalitäre Regime diese Erfindung sogleich, werden auf diese Weise Dissidenten und Kritiker aller Art los und genauso natürlich bilden sich auch in der neuen Welt sofort wieder soziale Unterschiede heraus und es gibt die, die in Reichtum leben, und die, die in ärmeren Vierteln oder gar Slums landen.

Was mich dann doch sehr an den "real existierenden Sozialismus" erinnerte, denn einige sind wohl immer gleicher als die anderen, egal wie sehr man sich die neue Welt in den schillerndsten Farben ausmalte.

Ich bekam schon alles mit, was im Film geschah, obwohl ich nebenher auch noch am Läppi herumwurschtelte, denn meine Gedanken liefen ja immer weiter und ich "musste" dies und jenes kurz ergoogeln, z.B. warum wir Menschen überhaupt über die Jahrtausende gewachsen sind, obwohl es von der Natur her ja viel sinnvoller erschiene, wenn wir mit so rapide wachsender Zahl eher in die andere Richtung gingen.

Immer schon gab es einige ganz Pfiffige, die die Welt nach ihren Vorstellungen formen wollten und die es schafften, die Mehrheit mittels Religionen oder Ideologien unter ihre Knute zu bringen und nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen, im Moment ist es ja diese links-grüne vermeintliche "Geisteselite", die uns zu einer Sprache zwingen will, die kaum jemand haben will und die besonders für weniger Gebildete und natürlich Migranten, die die neue Sprache erst noch mühsam erlernen müssen, ein ziemliches Verständnis-Hindernis darstellen dürfte - immer mehr Trennendes also statt Verbindendem, genau wie in der Miniaturwelt im Film.

Vorgestern stolperte ich über eine Bemerkung von Oliver Pocher, dass beim TV wohl vornehmlich von den Öffentlich-Rechtlichen mitgegendert wird?

Ist dem so?

Wenn ja, dann werde ich mich wohl schweren Herzens von der Tagesschau und den Heute-Nachrichten verabschieden müssen und zu den Privaten wechseln, denn diese sprachverstümmelnden, künstlichen Genderpausen in immer mehr Wörtern kann und will ich nicht "tolerieren" müssen.

Tja, so hat mich dieser Film also echt ins Nachdenken gebracht, für mich ein Zeichen, dass er gut war, obwohl ich während des Schauens mitunter wechselte zwischen hellem Auflachen und Denken, dies oder jenes hätte man besser herausstellen können.

Schulter klopf, dass ich mich damit durchsetzte, denn F. hatte eigentlich zu einem dieser Kitschfilmchen tendiert, die für mich immer vertane Zeit sind, weil ich mich schon eine halbe Stunde später anstrengen muss, mich zu erinnern, worum es überhaupt ging.

Und damit nun hurtig ins reale Leben, für den Küchenmonteur habe ich ein Zeitfenster zwischen 12 und 16 Uhr - bin gespannt, wann er wirklich kommen wird und ob es mir dann womöglich noch für ein Mittagsschläfchen reicht.

Die Wartezeit werde ich u.a. überbrücken mit vorgezogenem Hausputz und mit Grübeln, was denn wohl geschähe, würden wir es schaffen, uns alle auf Minimenschlein zu reduzieren.

Wäre die Umwelt damit gerettet?

Vermutlich nicht, denn ich schätze, wir würden uns noch viel schneller vermehren oder würden uns dann nicht die Ressourcen erst recht unendlich erscheinen?

Habt einen schönen Tag und ... bleibt gesund!
2.8.21 07:42


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