Rex - my love, mein Auslandshund
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Biorhythmus

Gibt es den überhaupt, also so richtig angeboren oder ist nicht einfach alles eine Frage der Gewohnheit?

Bei mir zumindest gilt Letzteres, war ich einst Nachteule mit Leib und Seele, bin ich nun früh am Abend platt, stehe dafür mitten in der Nacht auf und erledige dazwischen so viel körperlich Anstrengendes, dass ich am nächsten Abend wieder früh den Löffel abgebe, was sich aber auch jederzeit wieder umkehren lässt.

Im Moment passt es mir wegen Rex so ganz gut in den Kram, kann ich doch dann so früh mit ihm losmarschieren, dass Terrorbegegnungen mit seinen Artgenossen fast auszuschließen sind, auf der anderen Seite ärgere ich mich aber ziemlich, dass ich die vielen Polittalkshows, die ich mir einst ständig reinzog, nun, wo die Sommerpause endlich vorbei ist, regelmäßig verpenne.

Ich bin recht gut im Zusammenreißen, d.h. solange ich auf bin, kann ich die Müdigkeit prima wegdrücken, aber lege ich mich erst einmal lang, ist alles zu spät und die Natur fordert ihr Recht, obwohl der Fernseher läuft und ich mir fest vorgenommen habe, dies oder jenes noch unbedingt anzuschauen.

Gestern erging es mir so mit Maybrit Illner und der Phoenix-Runde, zwischen denen ich noch einige Male hin- und herschaltete, um dann kurz bei Lanz mal aufzuwachen und wieder wegzudösen.

Blöd von mir, denn es fielen Sätze bzw. wurden Themen angeschnitten, bei denen sich meine grauen Zellen sofort in Bewegung setzten, so stolperte ich zum Beispiel über ein Fragment, dass sinngemäß lautete, Verantwortung (für die Zukunft) übernehmen statt moralisieren, das sicher viel mehr Beachtung finden sollte, ob es nun um Corona, Migration oder was auch immer geht.

Moralisieren und damit Manipulieren ist ja ganz groß in Mode, dachte ich, dämmerte darüber wieder weg, bis jemand die Frage stellte, warum viele Politiker sich weigern, mit der AfD auch nur zu reden, während türkische und arabische Rechtsextremisten sich hierzulande ausleben und mitsamt der Finanzierung aus den Heimatländern und ihren ganzen Verbänden immer mehr Einfluss auch auf die deutsche Politik erlangen dürfen, teilweise sogar regelrecht hofiert werden, wobei sich diese rechten Tendenzen auch noch mit islamistischen vermischen, vielleicht auch kaum zu trennen sind und die hier aufwachsende Jugend in vielen Moscheevereinen regelrecht infiltriert wird.

Extremismus, ob religiöser oder politischer Art und egal, welcher Coleur, führt niemals zu etwas Gutem und sollte sicher sehr viel vielschichtiger beobachtet und bewertet werden, oder?

Hier mal ein Link dazu der Bundeszentrale für politische Bildung und ein weiterer über die DiTiB, aber nur für diejenigen, die das Thema wirklich interessiert, denn es ist einiges zu lesen, was sich aber für mich zumindest durchaus gelohnt hat.

Ach, und gerade sehe ich, dass es ja auch ein Urteil gegeben hat zum nun gerichtlich abgesegneten Muezzinruf in Oer-Erkenschwick.
Man darf gespannt sein, ob auch das von Polit-Talkshows aufgegriffen wird, sofern es ihnen nicht zu heikel ist.

So viel zu dem, was ich so halbwach mitbekam, dann waren da aber auch noch meine Traumerlebnisse, denn auf einmal stand ich naggelich vorm Spiegel und besah mich von hinten. In wachem Zustand mache ich das nur sehr selten, was vielleicht mein Entsetzen erklären mag, als ich sah, dass ich tatsächlich großflächig übersät war mit Tattoos.

Ich schrieb es irgendwann schon einmal, früher empfand ich Tätowierungen als etwas Interessantes, verrieten sie doch etwas darüber, dass ihre Träger eher außerhalb des Mainstreames zu verorten waren, während sie nun so in Mode sind, dass man beinahe schon auffällt, wenn man keine bemalte Haut hat, was besonders für Frauen gilt, deren empörte Aufschreie ich immer niedlich finde, wenn sie beteuern: "Neiiiin, ich mache das doch nur, weil es mir sooo gut gefällt, nicht etwa, weil ich der Mode hinterherrenne ..."

Sofort fragte ich F. (im Traum), warum er denn nicht schon längst protestiert habe, obwohl er doch über und über tätowierte Frauen gar nicht attraktiv fände, und er wand sich, meinte, ja, das sei ihm wohl bei mir noch gar nicht weiter aufgefallen.


Und dann stand ich auf einmal einer Gruppe von Lobbyisten und Politikern gegenüber, die soeben für das Fällen weiterer alter Bäume gesorgt hatte.

Erbost stellte ich fest, wie man sich gegenseitig überbot mit dummen Ausreden und einer die Verantwortung auf den anderen schob, bis mir das dumme Herumgeschwafele so aufn Geist ging, dass ich den, den ich für den Ortsbürgermeister hielt, am Schlafittchen packte und ...

Tja, in diesem Moment wurde ich zum Glück wach und werde es wohl nie erfahren, wie weit ich da in meinem Zorn zu gehen fähig gewesen wäre.

Zu eurer und vor allem auch meiner eigenen Beruhigung, sehr weit wäre es sicher nicht gewesen, denn wenn ich wach nicht zu Gewalt neige, dann wohl auch im Traume nicht, hoffe ich zumindest.

Und damit genug für heute, ihr seht, ich habe mir selbst fast schlafend genug aufgeladen, über was ich im Laufe des Tages sicher noch öfter nachdenken werde.

Habt einen feinen Freitag und ... bleibt gesund!
25.9.20 07:48


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