Rex - my love, mein Auslandshund
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Warum kann ich nicht ...

... überall so einfallsreich sein wie beim Thema Schusseligkeit, denn da scheine ich wirklich keine Grenzen zu kennen beim Variieren?

Einst kam F. etwas bedröppelt von der Arbeit nach Hause, weil ich vergessen hatte, seine Brote zu belegen, d.h. er fand zwei aufeinanderliegende Scheiben - säuberlich in der Mitte durchgeschnitten wie immer - in seiner Dose vor, ganz nackt und trocken, was ihn zumindest stutzen ließ.

Ein andermal staunte er nicht weniger, als nämlich aus seiner Thermoskanne zwar heißes, aber doch nur pures Wasser harauskam, weil ich den Tee verschlampert hatte.

Vor einigen Tagen versuchte ich mal was anderes, nämlich seinen Tee zwar mit Tee, dafür aber mit kaltem Wasser zuzubereiten - kam auch nicht besser an.

Und heute früh stellte ich wie jeden Tag, bevor ich mit Rex losziehe, die Kaffeemaschine an, freute mich schon auf den Duft, wenn ich zurückkäme, doch ... ich roch garn nix, weil ich nämlich das Wasser vergessen hatte.

Das kommt davon, wenn einem ständig eine Unzahl an Gedanken durchs Hirn rattert, während man eigentlich äußerlich mit ganz anderen Dingen beschäftigt ist, auf die man sich vielleicht doch mal etwas mehr konzentrieren sollte ...

Was mich heute derartig ablenkte, sind die Gaspreise, die gerade gewaltig steigen, für uns sehr relevant, da wir es ja sowohl für Warmwasser wie auch fürs Heizen benötigen.

Wie war das denn wohl im Zweiten Weltkrieg?
Kann sich jemand von euch an Erzählungen erinnern, ob und wie die Versorgung damit damals klappte?

Ich entsinne mich sehr gut an den Gasherd im Hause meines Opas, der sicher schon einige Jahrzehnte aufm Buckel hatte - also der Ofen, nicht der Oppa, obwohl der vermutlich damals vermutlich sogar noch wesentlich älter als dieser war, denn er war ja ca. 1885 geboren.

Dass mit Gas geheizt wurde, habe ich als Kind nicht bewusst erlebt, sah dafür dann aber in Stuttgart, dass sehr viele Wohnungen mit (älteren) Gasöfen ausgestattet waren, also müsste das während des Krieges ja durchaus eine Rolle gespielt haben für die Menschen.

Wenn ich in Suchmaschinen "Gasversorgung der Bevölkerung während des Krieges eingebe", kommen leider nur Beiträge zum Thema Giftgas - wirklich makaber, aber wohl traurige Realität, dass es zumindest diesbezüglich offenbar keine Lieferengpässe gab.

Was mich dabei interessiert, ist die Herkunft unseres Gases - zurzeit, so lese ich, kommt etwa ein Drittel aus Russland, 25% aus Norwegen und etwa 20% aus den Niederlanden.

Es war mir völlig neu, dass es im Nachbarland Gasvorkommen gibt, und nun lese ich gerade mit Entsetzen, dass die dortige Förderung ab dem nächsten Jahr komplett eingestellt wird, was vermutlich bedeutet, dass wir immer abhängiger von Russland werden.

Wie also mag es wohl damals gelaufen sein?
Schwer vorstellbar, dass Deutschland als Aggressor und Kriegsgegner sein Gas (weiter?) von Russland bzw. der Sowjetunion bekam, also womöglich 100% aus Norwegen?

Ich frage mich das, weil es ja nicht unerheblich sein könnte für die Zukunft, wie man seine Bude überhaupt noch warm bekommt, obwohl wir eh nur sehr sparsam heizen.

Zusätzlich einen Holzofen anschaffen?
Hm, selbst wenn wir den Platz dafür und auch Lagermöglichkeiten für die Holzberge hätten, will ich schuld daran sein, dass immer mehr Bäume gefällt werden?

Nein, eindeutig nicht, aber komplette Umrüstung und Sonnendingser aufm Dach muss man sich erst einmal leisten können und zu diesen Glücklichen gehören wir nicht.

Also wird die Zweiklassengeschllschaft wohl munter voranschreiten - auf der einen Seite die, die ihre schon von daheim her kuschelwarmen Ärsche ins teure E-Auto packen, während die anderen zunehmend zu Fuß gehen und sich auch daheim nicht mehr aufwärmen können?

Dabei fällt mir ein, wie meine Mutter oft von den Eisblumen in den Schlafzimmern erzählte, weil nämlich nur ein Raum der Wohnung beheizt wurde - im Grunde gar nicht soo weit davon entfernt, wie wir es auch heute noch handhaben.

Die Heizung wird für einige Stunden am Tag eingeschaltet, die meisten Heizkörper sind aber abgedreht oder höchstens in Bad und Schlafzimmer auf ganz kleiner Stufe, um diese Räume wenigstens etwas zu überschlagen, und nur im Wohnzimmer, wo wir abends sitzen möchten, darf die Temperatur 19 oder 20° erreichen, das muss genug sein, denn es gibt ja schließlich auch noch Strickjacken und lange Unnerbüxn.

Zum Glück sind die Temperaturen aber zurzeit eh noch sehr angenehm, also kann ich diese Grübeleien noch etwas von mir wegschieben und mich jetzt dem schnöden Alltag widmen, der mich heute sehr erfreut, weil ich gestern ja schon etliche Stunden in der Küche verbrachte und Gulasch und Salat bereits fertig stehen habe, so dass ich nur noch Nudeln kochen muss und mich ansonsten dem Garten widmen kann.

Er hat es nötig, obwohl ich mir fest vorgenommen habe, mich beim Abschneiden und Rupfen von Verblühtem etwas mehr zurückzuhalten wegen der Vögel.

Seufz, das fällt mir mehr als schwer, denn ich mag es ja gar nicht, wenn mich Arbeiten, die erledigt werden wollen, länger anglotzen, statt dass sie sofort vom Tisch geschafft werden.

Egal, nun gehe ich erst mal mein Hündchen bürsten und werde dann schauen, ob ich auf der Website des Tierarztes einen Impftermin für die übernächste Woche vereinbaren kann.

Das erste Mal in meinen Leben übrigens, denn vor Corna konnte man einfach hingehen, wenn Lust, Zeit und Wetter passten.

Habt einen feinen Samstag und ... bleibt gesund!
25.9.21 08:37


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