Rex - my love, mein Auslandshund
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Rex-my-Love


In einem Wahn, so muss es sein,

da willigte ich kürzlich ein,

zu retten dich von einer Insel,

was war ich für ein Einfaltspinsel …

 

Wie einst mit Sissi, träumte ich,

so könnt‘ es werden – lächerlich,

denn statt verschmuster Dreisamkeit,

da brachtest du uns Jumptime-Zeit.

 

Du rülpst, du furzt, du springst uns an,

bringst auch zu Fall den stärksten Mann,

mein Sofa – schön mit Federkissen –

benutzt du gern, um draufzupissen,

 

und auf dem Boden landen Haufen,

bin schon fast kahl vom Haareraufen.

Möcht ich gemütlich Gassi gehen,

brauchst du nur einen Hund zu sehen,

 

schon spielst du wild den dicken Maxe,

reißt ungeniert mir Loch in Haxe.

Du springst auf Tisch, auf Tastatur,

ich denk mir oft, was mach ich nur?

 

 Du gönnst ein Brot uns nicht mit Butter

und neidest stets uns jedes Futter,

du bist ein sturer Wüterich,

gar manchmal ist es fürchterlich …

 

… und doch bist längst du angekommen,

in uns’re Herzen aufgenommen,

brauchst du auch jetzt noch starke Hände,

so bin ich sicher, naht die Wende

 

und eines Tages wird man staunen,

der ganze Ort wird neidvoll raunen:

Was haben unverdient die Glück

mit sooo ´nem … lieben Hundestück!

 

                                                     "Rex-Mama" 2014

 

 

 

Der Stein

 

Sommer, Sonne, Badelatschen,

bin unterwegs mit Hund

und hier und dort auch mal am Tratschen.

Ich schreite munter vor mich hin,

doch plötzlich fährt’s mir in den Sinn:

Da stört mich was in meinem Schuh!

Bleib steh’n, drück beide Augen zu,

bewege sachte meine Zeh’n,

versuch dann, einen Schritt zu geh’n.

Es piekst, es drückt, was soll ich sagen,

ich fühle tiefstes Unbehagen.

Ich heb’ das Bein, der Schuh am Baumeln,

ich selber hin und her am Taumeln.

Ich denk’ für mich, er muß doch fallen,

gleich wird er auf das Pflaster knallen.

Ich senke zögernd ab das Glied

und achte drauf, was jetzt geschieht.

Erst spür’ ich nix, dann schrei ich leise,

der Hund, der denkt, ich hab’ ’ne Meise.

Sie ist noch da, die spitze Plage,

veränderte nur ihre Lage.

Was vorher drückte weiter vorn,

erregt jetzt hinten meinen Zorn.

Schon wieder heb’ ich’s Bein empor

und komm’ mir langsam albern vor,

wie ich da steh’ und wütend zappel,

dabei am Latschen kräftig rappel.

Um nicht zu stürzen, rudre ich wild,

ich schätz, es ist ein göttlich’ Bild.

Dann start’ ich ’nen Versuch erneut,

und stell’ auf einmal fest erfreut,

wie’s hinten flutscht, der Stein ist weg,

der Sport erfüllte seinen Zweck.

Den ersten Schritt – beschwingt vom Glücke,

den mach ich, doch – ach – welche Tücke:

Kaum ist er hinten raus, der Stein,

da kommt von vorn ein neuer rein ...

 

 

                                                              "Rex-Mama" 1999

 

 

Dass sie es nicht lassen können …

 

Ach, der Busch, der witz’ge Alte

liegt im Grab und gammelt rum.

Dass sein Erbe sich entfalte,

nimmt er uns womöglich krumm.

 

Doch wir reimen, schreiben, dichten,

texten manchmal sehr gewagt,

ohne uns ’nen Deut zu richten

danach, was der Rhythmus sagt.

 

Ach, Herr Busch, dein armer Geist

liegt im Grab und grämt sich sehr,

findet Erbens Werke meist

ziemlich schwach … nimm’s nicht so schwer!

 

 

                                                            "Rex-Mama" 2008




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