Rex - my love, mein Auslandshund
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Déjà-vu-Erlebnisse

Ich glaube, wir kennen sie alle, diese Momente, in denen es einen wie ein Blitz durchzuckt und man für den Bruchteil einer Sekunde ganz genau weiß, das, haargenau diese Situation habe ich schon einmal erlebt, mag es sich vielleicht auch nur um einen ganz banalen Handgriff handeln.

Und dies funktioniert auch andersherum, seit meiner Kindheit erlebe ich auch Blitzmomente, in denen mir die (scheinbare) Realität ganz plötzlich sehr bewusst wird, bewusster als sonst. Es ist schwer zu beschreiben, aber vielleicht kann man es mit dem Erwachen aus einem Traum vergleichen, diese Sekunde, in der einem klar wird, hier spielt die Musik, das Erlebte von eben war nicht real.

Gestern hatte ich das gleich zweimal, erst flog - was täglich Hunderte von Malen passiert - ein Flugzeug über uns hinweg und mich durchzuckte das erstaunte Wissen, da sitzen Leute drin, die genauso atmen wie du, und dann sah ich eine Wagen schiebende und Tomatensaft verteilende Stewardess vor meinem inneren Auge.

Etwas später dann stand ich in der Küche, wurschtelte vor mich hin, als ich von völliger Verblüffung überfallen wurde. Sieh mal, das ist tatsächlich deine Küche. Natürlich wusste ich das auch vorher schon, aber auf einmal war da ein innerliches Sich-am-Kopfe-Kratzen und so in etwa die Fragen: Wie komme ich denn eigentlich hierher, wieso ist das mein Leben?

Das hält immer nur ganz kurz an, dann ist alles wieder normal und ich habe keine Ahnung, ob andere solche Momente auch kennen.
Wenn ja, dann freue ich mich über Zuschriften und da ich ja immer und für alles Mögliche auf der Suche nach Ursachen bin, landete ich bei meinen Grübeleien mal wieder beim Thema Paralleluniversen.

Ich schrieb hier schon darüber und es handelt sich nicht um irgendwelchen Quatsch oder gar Esoterik, sondern um ein Thema, das in der Physik immer ernsthafter diskutiert wird.

Hier fand ich einen sehr guten Artikel dazu.
Ich weiß, er ist recht lang und teilweise nur schwer verständlich, aber wer sich die Mühe macht, zumindest mal drüberzufliegen, wird auf sehr interessante Passagen stoßen.
Eine besagt beispielsweise, dass - angenommen, es gäbe unbegrenzt viele Universen mit unendlich vielen Kopien von uns selbst und unserem Leben, das genauso oder eben auch abgewandelt stattfinden könnte - jede dieser Kopien sich für das Original halten würde, zumal die meisten dieser "Ichs" vermutlich gar nicht auf die Idee kämen, es gäbe uns mehrfach.
Hihi, das klingt auf den ersten Blick völlig bescheuert, vor allem ganz sicher für jemanden, der sich nie mit diesem Thema beschäftigt hat, aber es ist nicht bescheuert, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich so ist, wächst mit zunehmendem Stand der Forschung.

Und das würde mit einem Schlag die Déjà-vus und die oben beschriebenen "Gegen-déjà-vus erklären, was mir sehr viel wahrscheinlicher zu sein scheint, als die Erklärungsversuche, die Medizin und Psychologie zu bieten haben.

Ich hoffe, ich habe euch mit diesem Thema nicht überfordert, aber ich halte es für ungeheuer wichtig, sich damit zu beschäftigen, gerade auch in Hinblick auf Krankheit oder Tod, mit dem ich ja besonders in den letzten Jahren sehr häufig konfrontiert wurde. Ob Püppi, meine beiden Eltern, ganz liebe Freunde, so viele sind gegangen und obwohl ich ja weder mit Religionen noch Esoterik auch nur das Geringste am Hut habe, war und ist in mir immer das Bewusstsein, die sind immer noch da, auch wenn du sie nicht mehr direkt um dich herum hast.
Ein Psychiater würde das vermutlich als reine Schutzhaltung abtun, was ich aber nicht glaube, denn ... hm, besser kann ich es nicht erklären ... da ist irgendwie ein tiefes Wissen in mir, dass sie alle noch da sind, nur eben nicht hier.
Schon klar, dass das immer noch verrückt klingt, aber wie so oft im Leben versuchte ich auch hierbei, vage Ahnungen im Nachhinein mit Fakten bzw. Erklärungen zu belegen. So erging es mir mit Religionen, denen ich schon als Kind skeptisch gegenüberstand, allerdings ohne zu wissen, warum. Also begann ich mir Literatur ohne Ende reinzuziehen, so lange, bis sich das Bild rundete und ich endlich mehr Greifbares hatte, das letztlich meine Ahnungen bestätigte.
So setzte sich mein heutiges Denken Stück für Stück zusammen, interessanterweise landete ich beim nächsten Thema immer genau bei dem, was auf die vorangegangenen aufbaute und sie ergänzte, und jetzt sind es eben Einstein, Hawking und Co, die mich faszinieren.

Hat das nun etwas mit Rex zu tun?

Nö, eigentlich nicht, aber eigentlich auch doch, denn auch bei ihm habe ich diese Momente, in denen ich staundend feststelle, dass er mein jetziger Lebensgefährte ist. Kurz darauf erfolgt dann die Erkenntnis, ja, wo sollte er denn auch sonst sein, ein innerliches Augenreiben, ein Abschütteln und schon ist alles wie immer und ich bin wieder voll da in der ... scheinbaren ... Realität.
14.6.17 09:17
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


mein-puschelputzi / Website (14.6.17 20:45)
Ich hatte letztens so einen Moment, wo ich kurz stockte und dachte: "Moment, woher kenne ich das? Hab ich das nicht letztens geträumt?" Das war nicht das erste Mal, ähnlich erging es mir schon in der Schule mit einer Aufgabe in einem Test, eine Konversation mit einem Lehrer oder auch ein Treffen mit Freunden. Nur habe ich auch das Gefühl, dass jedesmal, wenn ich den Moment dann "tatsächlich" erlebe, das Ende ein anderes ist. Plötzlich weiß ich nicht mehr, wie das Ende in meinem Traum war, sondern habe das "reale" Ende vor mir. Als würden für einen Moment Schablone und fertiges Produkt übereinstimmen und dann doch wieder getrennte Wege gehen, so als würde ich für einige Sekunden auf "dem richtigen Pfad" wandeln und dann doch wieder eine andere Richtung einschlagen.
Ist schon alles komisch, wobei ich wirklich gerne mal in ein paralleles Universum reisen würde, nur um mal so zu schauen, wie es dort so läuft.


"Rex-Mama" (14.6.17 21:52)
Genau diese Momente meinte ich und wer weiß, vielleicht finden viel mehr Überschneidungen statt, als wir ahnen?

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