Rex - my love, mein Auslandshund
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Woher wissen sie es so genau?

Heute Nacht sah ich in Phoenix noch eine Reportage über Artenschutz in Afrika und unter anderem wurde ein Mann gezeigt, der sich seit vielen Jahren mit Löwen beschäftigt. Er spielt und schmust mit ihnen fast wie mit Hauskatzen und ich horchte auf, als er sagte, er versuche bis heute sie zu verstehen.

Er versucht es, das war für mich der springende Punkt, denn er behauptete nicht etwa wie so viele andere, ein Tierflüsterer zu sein, sondern gab ganz offen zu, dass es oftmals beim Versuchen bleibt.

Wenn ein Baby schreit, dann kann man zunächst auch nur herumraten. Hat es Bauchschmerzen, will ein Zähnchen kommen, hat es Hunger, sind die Windeln voll oder will es nur herumgetragen werden?

Man probiert die einzelnen Sachen durch, hört die Brüllerei dann auf, hat man die Ursache gefunden und erkennt beim nächsten Mal an der Art des Weinens vielleicht eher, was los ist.

Bei Hunden ist dies leider nicht ganz so einfach, zwar können auch sie nicht sprechen, aber ihr Verhaltensrepertoire ist doch wesentlich größer als das eines Babys.

Wenn ich solche Tiertrainersendungen im TV anschaue, dann komme ich mir häufig sehr klein und dumm vor. Woher zum Teufel wissen die immer so genau, welches Denken, welche Gefühle Hunde antreiben?
Sie benennen auf Anhieb eine Ursache, wissen genauso schnell, wie Abhilfe geschaffen werden kann, und nach einigen Wochen benimmt sich das Tier einwandfrei.
Was wir natürlich nicht zu sehen bekommen, sind die gescheiterten Fehlversuche, die Misserfolge.

Ich bilde mir mal ein, dass ich meine Hunde recht genau beobachte, wie schon bei Püppi kann ich auch bei Rex inzwischen Körperhaltung, Mimik oder Geräusche oft ganz gut interpretieren, weiß dann, was er gleich gedenkt zu tun, und meist liege ich richtig, aber es gibt eben doch auch viele Situationen, in denen ich ratlos bin. Dann ergeht es mir wie diesem Löwenmann, ich kann versuchen zu verstehen, ob es gelingt, steht auf einem anderen Blatt.

So viel zu dem, was mich während der Nacht neben der Jobgeschichte beschäftigte, die sehr unbefriedigend ausging.

Man bot mir letztlich nur eine XXS-Stelle an mit 20 Stunden im Monat, weil ... da ganz plötzlich jemand vom Arbeitsamt geschickt worden sei, eine Langzeitarbeitslose, die natürlich Vorrang habe.

Dass man für solche Mitarbeiter bis zu zwei Jahren 75% Lohnkostenzuschuss kassieren kann, sei natürlich absolut zweitrangig.

Als ziemlich dreist empfinde ich, dass man mich für einen derartigen Minijob zwei Wochen lang hat für lau heftig malochen lassen, während ein anderer Bewerber um einen Minijob gerade mal drei Tage ableisten musste.

Nun ja, ich habe trotzdem zugesagt, besser ein Tropfen auf dem heißen Stein als gar keine Feuchtigkeit und fast hoffe ich, dass die Neue die harte Arbeit durchhält, so kommt zumindest ein klein wenig was ins Haus, ich mache mich nicht vollends kaputt und kann in Ruhe nach etwas Geeigneterem schauen.

13.6.17 09:38
 


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