Rex - my love, mein Auslandshund
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So, die zwei Wochen ...

... wirklich harter, unbezahlter Arbeit liegen hinter mir und am Montagnachmittag habe ich einen Termin, bei dem wir "alles in Ruhe besprechen" werden.

Egal, wie es kommt, es wird für mich mit Bauchgrummeln verbunden sein. Stellt er mich nicht ein, wovon ich aber nicht ausgehe, hätte ich etwas falsch gemacht, was sicher nicht der Fall war, zumal mir meine Kollegin sagte, wie glücklich sie wäre, in Zukunft mit mir zusammenarbeiten zu dürfen.
Würde dies trotzdem tatsächlich passieren, bliebe natürlich das Gefühl, schlicht ausgenutzt worden zu sein.

Tja, und bekomme ich den Job, dann ist mir klar, dass hier sehr schwere und teilweise auch äußerst ekelige Arbeit enorm schlecht bezahlt wird.

"Perlen vor die Säue werfen" fällt mir dazu völlig uneitel ein ... ... und neben der körperlichen Belastung wird die psychische für mich nicht einfach zu verkraften sein.

Ich beschrieb ja bereits die tägliche Taschenkontrolle und diese ist symptomatisch für ein Verhalten, das mir nicht wirklich zusagt. So hängen in allen Räumen, zu denen nur Mitarbeiter Zutritt haben, Kameras und man muss ständig damit rechnen, dass jeder noch so kleine Handgriff überwacht und überprüft wird. Dazu kommen Anweisungen, von denen ich genau weiß, dass sie falsch sind, und es widerstrebt mir zutiefst, so etwas dann ohne Murren zu befolgen.

Das ist eben das Problem, wenn man für etwas weit überqualifiziert ist und nicht unbedingt Freude daran empfindet, nach anderer Leute Pfeife zu tanzen.

Schon seltsam, wie unterschiedlich wir Menschen sind. F. und viele andere sind zufrieden, wenn sie gesagt bekommen, was sie machen sollen, während ich selbst viel lieber selbst entscheide, was zu tun ist und vor allem, wie ...

Dazu kommt noch, dass F. bei Weitem nicht so mitspielt, wie ich es gern hätte. Die ganze Woche hatte ich ihn gebeten, die Hecke zu schneiden und das Bad zu putzen. Ergebnis: Das Bad erledigte ich gestern Abend nach der Arbeit selber und der Akku der Heckenschere lädt grad auf. Ist klar, warum, oder?
Wobei ich ihm allerdings zugute halten muss, dass das Wetter die meisten Tage nicht mitspielte, denn bei Nässe sollte man sich ja hüten, Elektrogeräte einzusetzen.

Nichts Genaues weiß man also nicht und auch Rexibubi verunsicherte mich vor zwei Tagen ein wenig, wenn auch nicht im negativen Sinne.

Man merkt ihm seine Irritation darüber, dass ich so viel außer Haus war, deutlich an und eine der Folgen ist, dass er nun mehr als zuvor bei mir ankommt und um Zuneigung bettelt, die er dann natürlich meist auch bekommt.

"Meist", weil ja nicht er allein es sein soll, der bestimmt, wann geschmust wird, aber in diesem Falle setzte ich mich sogleich mit ihm vor das Sofa, er legte sich neben mich, kuschelte sich an mein Bein und schon konnte es losgehen.

Während ich ihn kraulte, erzählte ich ihm von Püppi und wie das abendliche Ritual mit ihr immer ablief. Wie auch jetzt spielte es sich auf dem Boden ab, sie ließ sich den Rücken massieren, um sich nach zwei oder drei Minuten auf selbigen zu drehen, damit der Bauch an die Reihe kam.
Oftmals dirigierte sie meine Hand mit ihrer Pfote genau an die Stelle, wo sie es jetzt gern hätte, dann machte sie sich ganz lang, streckte Vorder- wie auch Hinterläufe weit aus, hieß, nun benötigte sie Schenkelmassage.

Und nun kam das, was mich so sehr verblüffte: Während ich noch erzählte, drehte Rex sich auf einmal auf den Rücken, etwas, das er sonst nie macht.

Dies kam so prompt, dass sich mir alle Härchen aufstellten und ich im Nu mit einer Gänsehaut überzogen war, und ich sagte kopfschüttelnd zu F.: "Schau mal, als ob er jedes Wort verstanden hätte ..."

Natürlich kann das nicht wirklich der Fall sein, aber ganz ehrlich, wenn ich an diesen Moment zurückdenke, ist die Gänsehaut gleich wieder da.

Kann es solche Zufälle geben?

10.6.17 08:25
 


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