Rex - my love, mein Auslandshund
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Ich weiß gar nicht, ob ...

... ich's schon einmal erzählt habe.

Mit 18 hatte ich einen Freund, in dessen Familie ein strammer Boxer lebte.

Waren wir mit mehreren Leuten dort, wurde das Tier in der Regel im großen Flur angekettet, war ich allein zu Gast, durfte es sich öfter frei bewegen, aber ... ich machte mir dann währenddessen schier die Büx voll, so viel Angst hatte ich.

Unbedachte Bewegungen oder auch nur aufs Klo gehen, alles versuchte ich zu vermeiden, um ja nicht die Aufmerksamkeit des Hundes zu erregen und womöglich von ihm verspeist zu werden.

Daran musste ich gestern zurückdenken, als ich zunächst mit Rex geschmust hatte und dann "auf ein Stündchen" hinüberging zur Parthütte.

Kaum hatte ich das Tor zum Gelände geöffnet, kam Bailey, U.s schwarze Schäferhündin, aus dem Dunkel bellend auf mich zugesaust, ich freute mich und begrüßte sie ausgiebig.

Ist das noch der gleiche Mensch wie damals, der sich sehr anstrengen musste, seine Panik zu verbergen, wenn ein großer Hund in der Nähe war, der es kaum ertragen konnte, allein in der Wohnung mit Rusty, dem Irish Setter von F.s Familie, zu sein?

War er mit ihm bei mir und wollte beispielsweise schnell einen Kasten Sprudel besorgen, dann musste er ihn anleinen, bevor er ihn mir übergab, und ich setzte mich in den Sessel, zumindest innerlich zitternd, und sobald wir allein waren, begann ich Lieder zu singen in der Hoffnung, den Hund damit vom Gedanken abzulenken, dass er sich ja im Prinzip jederzeit auf mich stürzen und mich killen könnte. 

Aus heutiger Sicht unvorstellbar, aber so war ich tatsächlich drauf. Meine Mutter hatte sich alle Mühe gegeben, mich so werden zu lassen, und sie war sehr erfolgreich damit.

Wie gut, dass wir Menschen in der Lage sind, uns zu verändern, wenn wir es nur wollen.

12.8.17 11:37
 


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mausfreddy (15.8.17 20:50)


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