Rex - my love, mein Auslandshund
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Wie so oft setzte ich ...

... frisch Erlebtes sogleich im Traum um und wie so oft war dieser mir nach dem Aufwachen sehr präsent, auch wenn er sich nun zu verwischen beginnt, da ich den Fehler machte, das Geschehen nicht direkt aufzuschreiben.

Wie üblich mixte ich verschiedene Dinge zusammen, da war zum einen das mittelgroße Chaos, das beim Zusammentreffen von Rex und Familie entstanden war, und dann noch die Sendung von Martin Rütter, in der es unter anderem darum gegangen war, einem sehr verfressenen Hund abzugewöhnen, auf der Straße alles Essbare aufzunehmen und ihm seine Beute bei Bedarf auch aus dem Maul nehmen zu können.

Es spielt keine Rolle, was ich da nun wie zusammenwurschtelte, auf jeden Fall befand ich mich gegen Ende des Traumes im Gedränge an einer Supermarktkasse, das in eine panische Schieberei ausartete, als weiter hinten im Laden jemand mit einem Messer auftauchte und unverständliches Zeug brüllte.

So ging das doch nicht, ich musste doch erst einmal bezahlen, bevor ich mich in Sicherheit bringen konnte, aber während ich versuchte, an die Kasse heranzukommen, entdeckte ich auf einmal Rex, der begeistert an Leuten hochsprang, die ihm allerdings dank des Messermannes nur halbe Aufmerksamkeit schenkten.

Und da war auch F.
Warum zum Teufel nahm er den Hund nicht an die Leine, wenn er ihn schon unbedingt mitnehmen musste zum Discounter?

Grrr, ich stürzte zu ihm hin, entriss ihm die Leine, schnallte mein Bübchen an und versuchte nun mit ihm gemeinsam in dem Wirrwar die Kasse zu erreichen, aber jetzt stellte sich uns ein jüngerer Mann in den Weg.

"Der Hund muss doch etwas essen!"

Mit diesen Worten hielt er Rex ein Behältnis vor die Nase, das aussah wie eine umgedrehte Mütze und dessen Inhalt ich nicht erkennen konnte.

Gedanken rasten durch meinen Kopf:

Wenn das nun Gift ist oder auch nur etwas stark Gewürztes ... das kannst du nicht erlauben ... sag ihm das ... nimm Rex da weg ... andererseits, wenn er schon so nett ist, sich um ihn zu sorgen ... 

Ich ließ es tatsächlich zu, dass Rex sich etwas aus der Mütze fischte, und war doch gleichzeitig hoch besorgt, ob es ihm nicht schaden würde, ob ich es ihm besser wegnehmen und dem Mann eine Abfuhr erteilen sollte, dann wurde ich glücklicherweise wach, musste mich einen Moment lang sortieren und war heilfroh, dass es meinem Büblein gut ging.

Was mich seitdem beschäftigt, ist die Frage, ob bzw. warum man sich im Traum anders verhält, als man das in wachem Zustand tun würde.

Ich würde Rex draußen ja nie etwas auf- oder annehmen lassen und habe extra mit ihm trainiert, ihm alles aus dem Maul nehmen zu können, sollte es doch einmal passieren.
Warum also ließ ich es im Traum zu?

Je mehr ich darüber nachdenke, umso klarer wird mir, dass sich alte Konflikte im Unterbewusstsein sehr viel länger halten, als man das eigentlich wahrhaben möchte.

Da meine Mutter ja extrem viel schlechte Laune hatte und häufig suizidgefährdet war bzw. drohte, bei ihr nicht genehmem Verhalten krank zu werden, war ich von frühester Kindheit an darauf gepolt, auf jedes Wort von ihr, auf jede Geste, ja, schon allein auf ihre Mimik mit größter Sensibilität zu reagieren, d.h. ihr möglichst alles so recht zu machen, dass sich ihre Stimmung nicht noch weiter verschlechterte.

Oft verhielt ich mich damit gegen jedes bessere Wissen und Gewissen, aber ich musste ja nicht nur mich vor ihr schützen, sondern auch den Rest der Familie und sah als Winzling keine andere Möglichkeit, zumal ich das Spielchen von Ursache und Wirkung auch noch überhaupt nicht durchschaute.

Immer wieder erstaunlich, wie sehr doch in der Kindheit vor allem von den Eltern die Grundsteine dafür gelegt werden, wie wir später einmal drauf sind, aber natürlich kann man gegen vieles angehen, wenn man sich die Zusammenhänge nur bewusst macht.
Ich denke, das habe ich getan, aber unterschwellig sind die alten Verhaltensmuster wohl doch noch existent, dieser Kampf zwischen dem, was man eigentlich möchte, und dem Bedürfnis, andere nicht unnötig verletzen oder vor den Kopf stoßen zu wollen.

Was bin ich froh, dass ich wach bin und Rexi nur das zu fressen bekommt, was ich geprüft und für gut befunden habe.

6.8.17 10:58
 


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