Rex - my love, mein Auslandshund
  Startseite
  Über...
  Rezepte
  Gedichte
  FOTOS
  Kontakt
  Abonnieren

   Rex hat Spaß mit seiner Nachbarin im Hundehotel
   Rex und sein stressiges Leben/YouTube
   Wissenswertes über die Sinne des Hundes
   Rex beim Stop'n Come/YouTube
   Rex, das Spielkind/YouTube
   Rex führt Herrchen Gassi/YouTube
   Rex, der Entenjäger/Youtube
   Rex und Queen

http://myblog.de/rex-my-love

Gratis bloggen bei
myblog.de





Na also

So schwer es mir auch fiel, Rex vorgestern die Schmuseabfuhr zu erteilen, er scheint es sich gemerkt zu haben, denn gestern lief es ganz anders.

Als ich so weit war, ließ ich mich wieder vor dem Sofa nieder und rief ihn. Zwar konnte ich ihn nicht direkt sehen, dafür aber den Schatten, den er auf die offenstehende Tür zum Flur warf, wo er in Haustürnähe herumlag.

Beim ersten Wort spitzte der Schatten die Ohren, bei "Schmusen" sprang er auf und in Windeseile war mein Bübchen bei mir, doch statt sich gleich in die richtige Position zu bringen, drehte er mir erst einmal die Kehrseite zu.

"Ja, soll ich denn etwa mit deinem Stinkelöchsken schmusen? Püh ..."

Um den Effekt noch zu unterstreichen, begann er mit dem Schwanz zu wedeln, natürlich mitten durch mein Gesicht, das sich, da ich ja auf dem Boden saß, genau in der richtigen Höhe befand.

Hm, so war das eigentlich nicht gedacht, aber okay, immerhin hatte er sich diesmal nicht verweigert, also begann ich mit einer "Unterbodenkraulung", durch seine Hinterbeine hindurch und das schien ihm zu gefallen.
Einen Moment lang überlegte er noch, soll ich wieder abhauen oder mache ich jetzt mit?

Dann entschloss er sich zu Letzterem, drehte sich und legte sich direkt neben mich, fest an mein Becken und die lang ausgestreckten Beine gepresst.
Es folgten ausgiebige Liebkosungen und ab und zu hob er den Kopf ganz weit, überdehnte ihn regelrecht nach hinten, um sich den Hals reiben zu lassen, was er immer ganz besonders zu genießen scheint.

Ein großer Erfolg also, denn offensichtlich hatte er sich die Erfahrung vom Vortag gemerkt, dass nämlich ich es bin, die zeitlich den Ton angibt, und schöner Nebeneffekt war, dass meine Hände sauber blieben.

Damit hat sich das "Baden" per Eimer bewährt, das ja eigentlich aus der Not heraus geboren wurde, dass ich gar keine andere Möglichkeit habe, ihn zu schrubben.
Immer wieder bekomme ich mit, wie Leute ihre Hunde regelrecht einseifen bzw. einshampoonieren, bis das ganze Tier nur noch aus Schaum zu bestehen scheint, etwas, das ich gar nicht unbedingt für gut halte.

Am Samstag hatte mir eine Nachbarin erzählt, dass sie diese Woche mit ihren Yorkies zum Hundefriseur fährt, wo sie neben Haarschnitt gebadet und leicht parfümiert würden.

Wenn ich so etwas höre, stellen sich mir alle Nackenhaare auf und ich redete mir den Mund fusselig, um ihr klarzumachen, was sie ihren Tieren antut, wenn sie ihnen den Eigengeruch derartig nimmt.
Der eine der beiden Hunde ist ein Neuzugang - natürlich frisch vom Züchter - und gerade in der Kennenlern- und Gewöhnungsphase spielt doch der Geruch eine ganz große Rolle, aber es nützte nichts, sie meinte nur: "Ja, aber wenn sie dann doch soooo gut riechen ..."

In Bubis Badeeimer kommt neben warmen Wasser nur ein winziger Spritzer Hundeshampoo, das zwar teuer ist, aber unumgänglich, denn der so oft gelesene Tipp, einfach Babyshampoo zu verwenden, ist absoluter Käse, da Hundehaut einen anderen PH-Wert hat als menschliche und damit auch von eigentlich PH-neutralem Shampoo angegriffen wird.

Ich verwende so wenig davon, dass es nicht mal schäumt auf ihm, wenn ich ihn dann mit einem im Eimer getränkten Handtuch kräftig abrubbele, und ich denke, ich habe auf diese Weise einen guten Kompromiss gefunden zwischen menschlichem Bedürfnis nach Sauberkeit und dem der Hunde, die ja eigentlich gar nicht gebadet werden wollen, sondern ihrer Natur entsprechend stolz auf ihren Eigengeruch sind und Artgenossen damit eine Menge mitteilen.

Parfüm sollte sich jedenfalls von selbst verbieten ... 

2.8.17 10:59
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(2.8.17 13:37)
Gebadet bzw. geduscht wird bei uns regelmässig und zwar immer vor'm Scheren. Das ist alle 6-8 Wochen. Muss aber sein, sonst kommt die Schermaschine nicht durchs Fell. Wir nehmen auch Hundeshampoo und zum Schluss gibt's noch ein paar Seidenproteine in's Fell, damit man überhaupt mit der Bürste durchkommt. Getrocknet wird an der Luft, dauert aber einen halben Tag bei meinem Extremlöckchen. Zwischendurch wird sich ordentlich gewälzt, um den sauberen Geruch loszuwerden .

Übrigens habe ich jetzt schon ganz oft gelesen, dass Tomatensaft/-püree/Ketchup helfen soll, sollte sich Hundi mal in irgendwelcher Scheiße wälzen, was sie ja zu gern machen, um sich zu "parfümieren".
Er sieht dann zwar ein paar Tage vielleicht etwas rosa aus, aber es soll gegen den Gestank helfen, der wohl auch nach Reinigung nicht weggeht.


"Rex-Mama" (2.8.17 13:47)
Ja, bei langhaarigen Hunden ist das alles sicher ein wenig anders. Rex ist dagegen wirklich pflegeleicht.
Das mit dem Tomatensaft finde ich ja lustig, würde Büberl sicher gut stehen und fast ist es schade, dass ich das nie sehen werde, denn er wälzt sich nie in stinkendem Kram. Bis jetzt zumindest ...


(2.8.17 17:25)
Na ja, Rex ist ja nicht im Freilauf, da passiert das dann nicht so schnell. Wir hatten das aber schon mal an der langen Leine. So schnell kannste dann gar nicht gucken, war Entenkacke


"Rex-Mama" (2.8.17 17:29)
Hihi, das kann ich mir vorstellen, aber er interessiert sich tatsächlich nicht dafür, war auch schon bei Püppi so. Glück gehabt.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung