Rex - my love, mein Auslandshund
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Vor einigen Jahren ...

... bekam ich mal Knatsch mit jemandem, der meinte, mich bzw. meine Ansichten und Warnungen in eine bestimmte Ecke schieben zu müssen.
Unter anderem wurde dann versucht, mir Fehler in meinem Denken mit "Studien" der Bertelsmann-Stiftung nachzuweisen, was zu weiteren Disputen führte, weil ich eben dieser absolut nicht über den Weg traute.
Das ist längst Schnee von gestern, aber es ging mir durch den Kopf, als ich eben den Cicero-Artikel las, der mir wahrlich aus der Seele spricht und den ich weiter unten verlinke.

Verflechtungen aus Politik und Wirtschaft sorgen hierzulande dafür, dass der Mainstream auf Linie bleibt - zumindest wird es in den vielfach ebenfalls verflochtenen Medien so dargestellt, als täte er es -, und auch hier werden solche Studien gern zum Beleg herangezogen, viele plappern die "Ergebnisse" willig nach und kaum einer hinterfragt einmal, wer diese "Studie" bei wem und mit welchem Ziel in Auftrag gab.

Umso erfreulicher, dass sich nun "Cicero" diesen Dingen bzw. der Bertelsmann-Stiftung und ihren so genannten Studien einmal kritisch widmet, nachlesen kann man den kurzen Artikel hier.

Das wollte ich euch nicht vorenthalten, denn ich finde es einfach wichtig, dass man sich nicht alles vorsetzen lässt, sondern auch scheinbar wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse hinterfragt, und damit zu Rex, der mit all dem zum Glück nichts am Hut hat.

Gestern fiel mir auf, dass ich schon wieder oder immer noch leicht dreckige Hände bekam, wenn ich ihn streichelte, also musste ich es noch einmal tun, nämlich ihn schrubben.

Wieder stellte ich mir einen Eimer Wasser mit einem Spritzer Hundeshampoo darin bereit, kramte Handtücher und eine alte Leine hervor und fast rechnete ich damit, dass mein Bübchen nun stiften gehen würde, denn er beobachtete aufmerksam, was ich da tat, und so ganz begeistert war er ja beim letzten Mal nicht gewesen.

Aber nein, er kam auf Zuruf sofort herbei, ließ sich willig anleinen und alles über sich ergehen, ohne dass sich die Leine auch nur ein Mal gestrafft hätte.
Natürlich bekam er überschwängliches Lob dafür, wir waren beide stolz auf uns und am Abend wollte ich dann die Früchte meiner Arbeit mit nun hoffentlich sauberen Händen genießen.

"Büüübi, wollen wir schmusen?"

Nichts, keine Reaktion, er hatte offenbar keinen Bock.

Gut, dann später, dachte ich und nach etwa einer Stunde ließ ich mich dann einfach auf dem Schmuseplatz vor dem Sofa nieder und rief nun etwas nachdrücklicher: "Rexi, komm her, Schmuuuusen!"

Er kam, guckte, machte auf dem Absatz kehrt und ... verschwand genauso schnell wieder.

Tzäääää, ächzend erhob ich mich wieder, reckte ihm den Stinkefinger hinterher und brüllte: "Aber komm duuu mir nicht nachher an, dass du schmusen willst", wobei dies wie auch mein Grinsen eher F. galt, der alles feixend von seinem Sessel aus mitbekommen hatte, denn der Hund war ja längst über alle Berge.

Später trat dann tatsächlich ein, was ich vorhergesehen hatte: Ich saß, unter dem Tisch radelnd, auf dem Sofa, schaute TV und war mit meinem Läppi beschäftigt, als er ankam. Kopf auf die Sofakante, ein aufforderndes Piepsen und ein Blick, der Blinde hätte erweichen können, aber ... nicht mich.

Ich blieb stur, ignorierte ihn, bis er seufzend von dannen zog, nur um es fünf Minuten später noch einmal zu versuchen.

Ja, es brach mir schier das Herz, aber ich halte es für wichtig, ihm immer wieder zu zeigen, dass nicht er es ist, der hier den Tagesablauf bestimmt, sondern ich.

Wenn er gerade keine Lust auf Nähe hat, ist das absolut in Ordnung, aber genauso muss er es respektieren, wenn dann ich einmal nicht mag, was er letztlich dann ja auch anstandslos tat.

Immer wieder kann man nur staunen, wie schlau die kleinen Biester sind, wie genau sie wissen, dass das Kindchenschema in der Regel zum gewünschten Erfolg führt.

Pech, wenn das dann nicht klappt, und abwarten, wie es heute Abend laufen wird.
1.8.17 10:14
 


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