Rex - my love, mein Auslandshund
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Große Hunde, kleine Hunde

Am Samstag wurde mir wieder einmal sehr bewusst, welch große Unterschiede doch meist zwischen ihnen gemacht werden.

Nur durch ein schmales Sträßlein getrennt saßen wir mit unserem Trödel direkt gegenüber von U.s Haus und dem daneben, das von ihrer Nichte nebst Mann, einjährigem Söhnchen und zwei Chihuahuas bewohnt wird.

Letztere verbrachten einen guten Teil des Tages aufrecht auf dem Fensterbrett, veranstalteten eine wahre Kratzorgie an den Scheiben, wobei sie gern mal von einem Fenster zum anderen wechselten, die zierenden Blumenvasen zwar ins Wackeln brachten, aber nie umwarfen und alles mit andauernden Kläff- und Heulkonzerten begleiteten.

Natürlich waren wir alle belustigt, denn es sah zu niedlich aus, wie die winzigen Pfötchen ununterbrochen imaginäre Fahrradpedale zu bedienen schienen, aber zwischendurch musste ich mir dann doch vorstellen, wie die allgemeine Reaktion wohl ausfallen würde, wären es Rex und Bailey, die sich so aufführten.

Immer wieder fällt mir auf, dass die Leute offenbar denken, kleine Hunde bräuchten keine Erziehung, ihnen müssten keine Grenzen gesetzt werden.

Okay, diese beiden sind kaum größer als Hamster und gravierende Schäden könnten sie nicht anrichten, aber ... wollen nicht auch solche Winzlinge geistig gefordert und beschäftigt werden?

Gerade die Kleinen strahlen oft enorme Unruhe und Unsicherheit aus, quirlen ständig herum, wirken außer Rand und Band, fiepen ununterbrochen oder geben andere Laute von sich.

Zwar habe ich mich in den letzten 32 Jahren fast ausschließlich mit großen Hunden beschäftigt, aber ich gehe mal davon aus, was für sie gilt, gilt für die kleinen genauso und nach meiner Erfahrung ändert sich ihr Verhalten grundlegend, wenn man ihnen einen festen Rahmen absteckt und konsequent darauf beharrt, dass seine Grenzen nicht überschritten werden.

Und warum werden die ganz Kleinen ständig durch die Gegend getragen?

Sie haben vier Beine, warum lässt man sie die nicht benutzen? 

Meist werden sie wohl für den Schoß und zum Schmusen angeschafft und man vergisst gern mal, dass auch sie keine Stoff-, sondern echte und lebende Tiere sind, die entsprechend behandelt werden möchten, sollen sie sich sicher und geborgen fühlen.

Aber genug kluggescheißert, am Ende gab's noch mehr zu lachen, denn kaum war der junge Vater im Haus verschwunden, um das Söhnchen ins Bett zu bringen, erschien selbiges ebenfalls am Fenster und verhielt sich ganz ähnlich wie zuvor die Hunde, gestikulierte wild und patschte an der Scheibe herum, was natürlich eine Lachsalve zur Folge hatte.

Und hier noch zwei Fotos von gestern, die ich eigentlich noch ein wenig weiter befummeln wollte, aber dann fing der Krimi an und so blieben sie so, wie sie nun sind:

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31.7.17 10:03
 


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mausfreddy (1.8.17 01:15)


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