Rex - my love, mein Auslandshund
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Renovieren mit Hund

Ich hatte gestern schon mal für jemanden zusammengefasst, was ablief, und der Einfachheit halber kopiere ich es hierher:

 


Jau, bin für heute fertig und hab grad mein Handwerkszeug gewaschen.
War aber ein Act mit Hindernissen.
Da ich zu bequem war, mich kompett umzuziehen, stieg ich in eine blaue Arbeits-Latzhose, ließ den Latz mit den Trägern aber baumeln und behielt mein Sweatshirt an, weil ich eh meine Streich-Strickjacke drüberziehen wollte.
In Letzterer wurde es mir bald zu warm, also weg damit, du schaffst ja sauber, dachte ich, da wird dem Shirt schon nix pasiieren, zumal nur etwa zwei Quadratmeter Decke zu streichen waren - das würde ich schon hinkriegen.
Pustekuchen, die blöde Büx begann ständig zu rutschen - die Träger hatte ich hängen lassen, weil ich keinen Bock hatte, für jedes Pipi die Jacke wieder ausziehen zu müssen, und in meinem Schaffensdrang kam ich gar nicht auf die Idee, dass ich sie ja nun ohne das dicke Jackenteil gut hätte hochziehen können.
Die Haustür hatte ich komplett mit Folie verhängt, also würde es schon keiner von draußen sehen, wenn ich tatsächlich mal ganz ohne Hose dort auf der Leiter stehen sollte - man weiß ja nie, ob man nicht bei der Arbeit noch abnimmt. *g*
So hatte ich mir das gedacht, aber auf einmal hämmerte es wie bekloppt an die Tür - ganz offensichtlich konnte man mich also doch sehr gut sehen.

   Ein junger Mann ... boah ey ... "Watt wollen Sie denn?"
"Machen Sie doch mal bitte auf!"
"Geht grad nicht! Was wollen Sie?"
"Ich will die Schuhe abholen!"
"Watt denn für Schuhe?" 
"Na, die Schuhe!!!"
"Bei wem denn?"
"Bei Spock!!!"

Häh?
Sehe ich etwa aus wie Mr. Spock? 
Schon klar, dass ich grad nicht die Eleganteste war, aber musste man mich deshalb gleich für einen Alien halten? 

Na ja, es stellte sich dann heraus, dass er offenbar keine Postleitzahl ins Navi eingegeben hatte. Kommt öfter mal vor, weil es unseren Straßennamen mehrmals in der Stadt gibt.
Die Tür konnte also geschlossen bleiben und weiter gings.

Was ich nicht gemerkt hatte ... vor Schreck übers Klopfen hatte ich blöd mitten in die Rolle gepackt und mir dann spontan die rutschende Büx hochgezogen mit vollkommen farbmatschigen Fingern und damit meinem Shirt nun ne volle Dröhnung verpasst.
Also erst mal Schadensbekämpfung, dann ging es aber wirklich weiter.
Irgendwann kam mir der Gedanke, ich sollte mal das Deckenlicht ausmachen und mir anschauen, wie mein Werk bei Tageslicht rauskam. Vielleicht würden sich dann noch fleckige Stellen zeigen?
Ein Griff zum Lichtschalter neben der Haustür - Mist, den hatte ich so gründlich abgeklebt, dass er sich nicht mehr bewegen ließ, also raus aus den Streichschuhen und auf Streichsocken losmarschiert nach hinten - immer über Rex drüber, der natürlich ständig mitten im Weg, aber zum Glück nicht auf meinen Kleckerplanen lag.
Jau, schon von hinten sah ich, dass das eine sinnvolle Maßnahme war, denn der Anblick war nun doch sehr anders, aber zumindest von Ferne nicht schlechter als zuvor.
Zurück nach vorne - wieder über Rex drüber -, um gründlicher zu gucken, doch just in dem Moment, wo ich wieder drin bin in meinen Streichschuhen, fährt ein LKW vor und parkt genau vor der Haustür. Der Bürgersteig ist hier nur sehr schmal, d.h. diese Blödnase nahm mir das komplette Tageslicht weg, ich stand im Dunkeln und konnte nun den ganzen Schuh-aus-Schuh-an-Kletterweg wieder sausen, nur um wie zuvor im Lampenlicht zu stehen. 
Danach habe ich spontan beschlossen, dass meine Wände wunderschön und gleichmäßig aussehen, so wie sie sind, und ich machte mich ans Aufräumen.
Nun bin ich kaputt wie Hund, aber leider nur ich, mein Hund nicht, im Gegenteil, er will nun ausgeführt werden, um Stunk mit Artgenossen anzufangen.
Problem ist, dass ich noch nicht gefahrlos mit ihm zur Tür raus kann, denn die Farbe ist noch zu feucht und wenn er dann aufgeregt mit dem Schwanz wedelt, hab ich nen bunten Hund und Haare an den Wänden kleben. 
Nun steht er hier und jammert mich empört an, denn seine Zeit ist längst überschritten ...

 

2.2.16 10:22


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