Rex - my love, mein Auslandshund
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Da hatte myblog.de wohl ...

... genauso wenig Bock auf den September wie das Wetter.

Beides funktionierte gestern ganztägig nicht, die Blogseite war bis zum späten Abend nicht erreichbar und Petrus entschied sich für einen rapiden Temperatursturz und Dauerregen, so dass mein Tag mal wieder komplett auf den Kopf gestellt war, denn nichts von dem, was ich geplant hatte, konnte ich machen.

Kennt ihr das Gefühl, dass man sich abends fragt, was hast du heute überhaupt gemacht?

So erging es mir, hier herumgewurschtelt und dort etwas erledigt, aber das befriedigende Bewusstsein, wirklich etwas geschafft zu haben, blieb aus.

Immerhin nutzte ich die Gelegenheit, bis ich mich neu sortiert hatte, mich ein wenig gründlicher in das neue Forum einzulesen, in das mich meine liebe Leserin, die sich kürzlich ganze Nächte um die Ohren schlug, um alles über Rex zu erfahren, mitnahm. 

Das Forum, in dem wir uns über den Weg liefen, ist offenbar nicht mehr rentabel und steht kurz vor der Schließung und so war es eine glückliche Fügung so, wie es kam, denn das neue existiert schon seit 10 Jahren, hat etliche feste Stammuser, ich fühle mich bis jetzt sehr wohl dort und solche kleinen Wohlfühloasen erscheinen mir im Moment wichtiger denn je bei dem, was bei uns und um uns herum gerade abläuft.

Rex und ich machten gestern eine kleine Matschtour.

An der Erddeponie, die ich schon öfter erwähnte, werden ja hin und wieder Schutt, Geröll und Kies aus der Erde gesiebt, es fliegt immer einiges durch die Gegend und so sammle ich seit einigen Wochen dort Kieselsteine verschiedener Größen auf, um damit den schmalen Streifen vor der Badfassade weiter abzudecken und optisch aufzupeppen.

Meist sind es fünf bis sechs Brocken und Bröckchen, die ich pro Gassigang aufklaube, einige verstaue ich in Hosen- und Jackentaschen, den dicksten trage ich in der Regel in der leinenfreien linken Hand nach Hause, was allerdings nur funktioniert, solange wir auf keine anderen Hunde treffen, denn dann brauche ich diese Hand und muss meine Beute schlagartig fallen lassen.

Gestern nun war durch den vielen Regen natürlich alles aufgeweicht in der Deponie und um sie herum. Trotzdem kämpften wir uns hinein, versanken in glitschigen Lehmkuhlen, für Bubi ein Megaspaß, zudem er auch noch auf den Erdhaufen herumturnte. Drei brauchbare Steine hatte ich entdeckt, aber noch tiefer wollte ich nicht hinein, also sollte das für gestern genügen, zurück zum Weg und auf in Richtung Wasserturm.

So hatte ich mir das gedacht, aber just als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, kam mir um die Ecke mein Freund mit dem hellbraunen, großen Wuschel entgegen. 

Oh Wunder, diesmal reagierte er sogar auf mich und gab mir Handzeichen, dass er den Weg Richtung Wasserturm einschlagen würde.

Gut, dann müsste ich ein wenig warten, ehe wir ihm folgen könnten, und bevor wir nun dumm herumstehen, könnten wir ja auch noch mal zurück in die Matsche. Man entwickelt eine gewisse Sammelgier ... *g*

Doch nun wurde es blöd, denn kaum glitschte es wieder unter uns, tauchte "mein Freud" plötzlich wieder auf, jetzt so nah, dass wir uns durch Zurufe verständigen konnten.

Er war davon ausgegangen, ich wolle zum See, deshalb war er nur ein Stück weit in den Weg hineingegangen, um uns vorbeizulassen.

Nun passierte er die Deponie in voller Länge und ich hatte auf dem sehr bedenklichen Untergrund mein Tun, Rex vom Toben abzuhalten und dabei nicht selber mit der Nase im Schlick zu landen.

Das viele Training macht sich langsam bemerkbar, es gelang mir einigermaßen gut, ihn zu beruhigen, und alsbald konnte ich ihn tiefer in die "Feuchtgebiete" hineinlocken, wo er seinen Spaß hatte, während ich weitere Funde machte.

Die Taschen meiner Regenjacke hingen dann beim Nachhausegehen sehr ausgebeult und tief hinunter, sah sicher elegant aus, aber wen juckt's?

Abends gabs schon wieder ein Feuerwerk, zwar etwas weiter entfernt als das letzte, aber das ist für Bubis Ohren kein Problem. Wieder hörte er es vor uns und wir wurden erst aufmerksam darauf, als er auf einmal so erregt ins Zimmer stürmte, dass uns sofort klar war, er kam von oben - man lernt die Zeichen zu deuten.

Wie immer versuchte er wohl den seiner Meinung nach höchsten Aussichtspunkt des Hauses zu erreichen.

Es folgte das inzwischen übliche Procedere: Rex, hierher! ... Türe zu ... Platz!

Und tatsächlich klappte es wieder wunderbar, d.h. nachdem ich ihm kurz die Zähne gezeigt hatte.

Zuvor probierte ich noch einmal den Trick aus, den U. bei Millan aufgeschnappt hatte und der bei Bailey so gut hinhaut. Hund zum Ablegen veranlassen, Augen zuhalten, die Seite streicheln ...

Hihi, bei Rex ist damit nichts zu wollen, er ist zunächst irritiert, dass er nix mehr sehen soll, zögert ein paar Sekunden, dann versucht er seinen Kopf zu befreien und springt schließlich auf.

Also machte ich es auf die bewährte Methode und hatte umgehend einen zufriedenen Hund, der auch den Rest des Feuerwerkes sehr ruhig und vor dem Sofa liegend hinnahm.

So, und nun heißt es reinhauen. Damit die Zeit, die ich hier mit Schreiben verbringe, ansonsten nicht ganz ungenutzt bleibt, habe ich zwischendurch die Mülltonne geschrubbt und auf den Kopf gestellt. Sie müsste nun abgetropft und wegrollbereit sein und auch Bubis Reis ist gar. Abschütten, dann kann ich mich wieder über den Abstellplatz hermachen, die Leiter aufbauen, Zement und Moltofill anrühren.

Mit der Kletterei wird's heute lustig werden, denn mein viermal operierter Fuß fühlt sich seit Tagen sehr instabil an und schmerzt heftig, aber da muss ich nun wohl oder übel durch ...

Einkaufen müsste ich auch noch, zu blöd, dass man nur zwei Hände hat. *grübel*

 

 

 

2.9.15 09:53


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