Rex - my love, mein Auslandshund
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Damit ihr mal seht, dass mich ...

nicht nur das Thema Hund umtreibt, hier ein Foto von der Badwand, die mich ja nun schon seit Tagen in Atem hält.

 

Das ist der momentane Zustand, nachdem ich viele Stunden mit Abkratzen verbracht habe, also natürlich bin ich nicht abgekratzt, sondern habe es getan. 

Öhm, will sagen, ich habe Zentimeter für Zentimeter mit dem Spachtel bearbeitet, so dass Rex und ich regelrecht eingeschneit wurden von den Brocken, die uns um die Ohren flogen, denn natürlich muss er ja immer hautnah am Geschehen dabei sein.

Zunächst hatte ich mich nur auf die rechte Seite konzentriert, weil die Blumen, die normalerweise im Kasten direkt unter dem Fenster wachsen, in üppiger Schönheit wucherten und das Gitter von weiß leuchtendem Jasmin umrankt war, von außen wie auch vor allem von innen her ein wunderbarer Anblick.

Aber bis zum Herbst zu warten, das ging ja nun nicht, also entschied ich mich vorgestern schweren Herzens, das Geranke abzufieseln und den Kasten zu entfernen.

Nach viel Kratzerei war es dann gestern Mittag so weit, dass ich den Gartenschlauch, der regulär in einer Halterung unter dem Fenster aufgerollt hängt und jetzt natürlich ebenfalls entfernt ist, anzuschließen, um die Wand abzustrahlen.

Ja, ich weiß, wohl dem, der einen Hochdruckreiniger hat, und wir ... haben sogar einen. Nur hortet mein lieber Mann leider derartige Mengen an Werkzeugen, dass er sich nun tagelang zierte, das Gerät unter diesen Bergen für mich herauszusuchen, also musste ich mir mal wieder so behelfen.

Ein paar Stunden Sonne gönne ich der Wand noch, um richtig durchzutrocknen. In dieser Zeit werde ich die Hecke schneiden und einen Käsekuchen in die Röhre werfen, dann kann es endlich weitergehen, indem ich Tiefengrund auftrage.

Bis dahin ist eigentlich alles noch ganz easy, mehr Sorge habe ich, wie ich mit den Ausbesserungsarbeiten klarkommen werde. Benutze ich die richtigen Materialien, kriege ich das Auftragen und Modellieren gebacken oder stelle ich mich genauso blöd an wie mit dem Zementmörtel an der Kellertreppe?

Die geübten Handwerker unter euch werden sicher grinsen, aber für mich ist das ja alles Neuland und von daher gar nicht so einfach ... *augenverdreh*

Nachdem ich gestern Mittag dann so weit gekommen war, beschloss ich mir ein kurzes Nickerchen zu gönnen, dann war Gassigehen fällig.

Doch was war das?

Mein Bübchen, ein wahrer Traumhund?

Er verhielt sich wie Sissi in ihren besten Tagen. Wir trafen Hunde über Hunde, aber ... er muckte nicht ein einziges Mal auf, knurrte nicht, bellte nicht, zerrte nicht. Interessierte Blicke, ja gut, aber mehr passierte nicht, kein Theater, kein Machtkampf, den ich auszustehen hatte.

Jo, das mit dem Traumhund war wörtlich zu nehmen. Ich wachte auf, rieb mir verdattert die Augen und war zurück in der Realität, die doch so ganz anders aussieht.

Auch heute Morgen wurde ich gleich wieder mit ihr konfrontiert, denn kaum öffnete ich die Gartentür, pinkelte Rex mir gleich mal die Äpfel an. :-(

Hat sich die Natur dabei wirklich etwas Sinnvolles gedacht, als sie bei männlichen Wesen Pipi und Fortpflanzung in ein einziges Schläuchlein packte?

Nein, oder?

Stehpinkler nerven sowohl im Bad wie auch im Garten.

Hm, womöglich ist das männliche Hirn einfach nicht mit besagtem Schläuchlein kompatibel? *grübel* 

Früher war es mir eigentlich ziemlich wurscht, ob ich einen Rüden oder ein Weibchen habe - ich nahm einfach das Tier, das in Not war, heute würde ich dagegen wohl wieder ein Weibchen vorziehen, denn auch meine Koniferen, die ich als Sichtschutz gegen das Pflegeheim gesetzt und seitdem liebevollst gepäppelt habe, werden vermutlich eingehen, weil Rex sie ständig anpinkelt.

So, genug der Grübeleien, die Pflicht ruft. Bubi werde ich nun im Haus einsperren müssen, weil ich die Törchenverrammelung abbauen muss zum Heckeschneiden.

Auf dem Bild sieht man übrigens an der linken Seite sehr gut, wie ich diese Stelle notdürftig mit alten, gammeligen Brettern sichern muss, damit Rex nicht abhauen kann.

Dafür steht das funkelnagelneue Tor noch immer unter dem nach Stürmen einzig verbliebenen Dach herum und nimmt mir den Platz weg, den ich so dringend benötige.

Seufz, ich sehe schon, ich werde wohl auch noch unter die Dachdecker und Torbauer gehen müssen, aber erst einmal sind nun die Fassaden an der Reihe.

Habt einen schönen Wochenausklang und genießt das schöne Wetter.

Bis morgen. :-)

 

 

 

1.8.15 09:02


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