Rex - my love, mein Auslandshund
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Wow! Wow!! Wow!!!

Und das ist in diesem Falle nicht nur als Audruck der Begeisterung, sondern durchaus auch wörtlich zu nehmen, denn es hatte ja wirklich mit Bellen zu tun, was wir gestern erlebten.

Obwohl die Straßen verstopft waren und wir kurz mal im Stau standen, erreichten wir pünktlich das Schild mit dem Hinweis aufs Hundehotel, das uns - mitten im Grünen - von der Bundesstraße weg und hin auf ein kleines Nebensträßlein führte, das sich sogleich gabelte. Es war bei dem einen Schild geblieben und so nahmen wir prompt die falsche Abzweigung, holperten über eine Überlebenspiste zum falschen Haus, wendeten und landeten schließlich doch noch dort, wo wir hinwollten.

Was für ein schöner Empfang - noch während wir den Wagen parkten, erfreuten wir uns an den vielen kleinen Hunden, die gemeinsam mit ihren Haltern auf einer saftig grünen Wiese trainierten. 

An diesem Platz entlang führte ein Weg auf Gebäude zu, den wir nun einfach mal einschlugen, rechts von uns konnten wir bereits einen ersten Blick auf kleine Blockhütten werfen, jede mit einem abgezäunten kleinen Areal versehen - eine Art Kleingartenanlage für Hunde.

Am Ende stießen wir auf ein Häuschen, das wohl Büro- und/oder Wirtschaftszwecken dient, aus dem geöffneten Fenster strahlte uns eine Frau entgegen, von der ich sofort wusste: Das ist sie!

Und so war es dann auch, mein Eindruck vom Telefon bestätigte sich, der Funke sprang auch Auge in Auge direkt wieder über, da war es erneut, dieses Gefühl von Wärme und Zuverlässigkeit und ich hätte ihr unseren Rex sogar ohne weitere Besichtigungen blind anvertraut, spürte einfach: Hier sind wir richtig!

Natürlich ging es dann trotzdem los mit einer Guck-Tour und ich war fasziniert von dem, was wir zu sehen bekamen. Diese Leute haben sich wirklich etwas gedacht und dafür gesorgt, dass es für jede Art von Halter und Hund die richtige Unterbringungsmöglichkeit gibt.

Neben den Blockhütten gibt es in einer Halle etliche Separees mit Luke zu einem Außenzwinger, eins davon sogar ohne und völlig abgeschottet von den anderen ... für besonders ängstliche, verstörte oder eben sehr alte Tiere.

Und dann kam der Clou ... eine Art Containergebäude, beheizbar und absolut freundlich hergerichtet. Ich musste sofort an die andere Pension denken, wo es ja nur nackte Betonflächen und Gitter gegeben hatte. Hier dagegen hat jeder Hund sein eigenes Zimmer mit richtigen Wänden, die allerdings über mehrere Fenster zu den Nachbarn und nach draußen verfügen, so dass für Unterhaltung gesorgt ist. 

Jedes Tier hat sein eigenes Sofa bzw. eine andere kuschelige Liegestelle und ... der Hammer ... eine Klappe ins Freie zu einem großzügig angelegten und gut umgitterten Sandplatz, kann also nach Belieben von drinnen nach draußen wechseln und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen oder auch einfach wild herumtoben, denn groß genug sind diese "Außenzwinger" weiß Gott.

Einfach nur klasse!

J., so will ich sie der Einfachheit halber mal nennen, zumal wir uns sowieso sehr schnell auf das doch sehr viel lockerere Du geeinigt hatten, ließ mir die freie Wahl zwischen den verschiedenen Wohnmöglichkeiten für unser Bübchen. Ich entschied mich natürlich spontan für die "Sandplatzappartements", stellte ihr aber frei, ihn jederzeit umsetzen zu können, falls sie das Gefühl habe, er sei woanders besser aufgehoben.

Wir waren hin und weg, auch F. strahlte inzwischen über alle Backen und noch hin und wegger wurden wir, als wir auch noch ihr kleines Söhnchen und ihren Mann kennen lernten. Auch er ein Typ, den man einfach sofort ins Herz schließen muss. Und ganz niedlich war, als er erzählte, wie er fast Pipi in den Augen hatte, weil J. ihm meinen Blogeintrag zeigte, in dem ich so begeistert von unserem ersten Kennenlernen per Telefon berichtet hatte.

Dreimal am Tag wird dort mit den Hunden Gassi gegangen, was ich als einen unglaublichen Service empfinde, und da man ja auch eine Hundeschule betreibt, ist wirklich Fachwissen vorhanden und vor allem die unbedingte Liebe zu den Tieren.

Gemeinsam überlegten wir dann noch, wie wir die Übergabe am besten über die Bühne bringen könnten, und nahmen uns vor, dann zusammen erst mal eine kleine Runde mit Rex zu drehen. Gerade kommt mir, dass es vielleicht nicht schlecht wäre, wenn wir es in dieser Reihenfolge machen:

Wir kommen an, gehen mit ihm durch nach hinten, "beziehen" sein Zimmer in der Form, dass ich ihm seine Matte hineinlege und zwei oder drei seiner Spielzeuge, so dass er gleich weiß, dort wartet etwas Vertrautes auf ihn.

Dann können wir starten zum Gassigang und dabei übergebe ich dann J. die Leine, so dass er ein Gefühl für sie bekommt, sich aber sicher fühlt, weil ich ja noch dabei bin. 

F. kann dann vielleicht schon zum Auto gehen, damit wäre schon mal ein Abschied sang- und klanglos erledigt, während ich mit J. und Bubi zurückkehre zum Domizil, ihn reinsetze und mich so verabschiede, wie wenn ich kurz zum Einkaufen gehe.

Ich denke, so könnte es funktionieren, und J. sagte mir noch einmal, dass ich sie jederzeit anrufen oder mich sonstwie melden könne. Toll, dass wir beide nun über WhatsApp verbunden sind - sie meinte gleich, dann könne sie mir ja auch mal ein Foto von ihm schicken.

Wir fühlten uns so wohl dort, dass wir uns kaum losreißen mochten. F. trank noch eine Cola und vergaß in seinem Überschwang völlig, diese auch zu bezahlen. Das wird natürlich nachgeholt. ;-)

Während wir noch ein wenig plauderten, erzählte J., dass sie sehr darauf achtet, dass Fress- und Gassi- bzw. Auslaufzeiten gut koordiniert sind, um keine Magendrehung zu riskieren - kurzum, sie sorgt so für die Hunde, wie ich das auch selbst tue. 

Besser geht es nicht und so fuhren wir so richtig glücklich und zufrieden nach Hause - bei all der Traurigkeit, die mich gerade umgibt, ein wirklicher Lichtblick!

 

1.5.15 09:57


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