Rex - my love, mein Auslandshund
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Diesen Artikel finde ich sehr lesenswert, ...

... nachdem die Stiftung Warentest ja Nasshundefutter testete und eine enorme Aufregung um die Ergebnisse entstand.

Bei Facebook läuft ein regelrechter Shitstorm ab und ich bin beeindruckt, wie sachlich und geduldig die Stiftung immer wieder auf all die Anfeindungen reagiert.

Es gibt ja viele Hundehalter, die um die Ernährung ihrer Tiere einen Mordsspektakel veranstalten, es wird gebarft, man kauft das teuerste Fertigfutter, das der Markt hergibt, und ist dann der Meinung, wirklich alles für sein Tier zu tun.

Natürlich ist es dann erschreckend, wenn es im Test vorwiegend die billigen Futtersorten vom Discounter sind, die am besten abschneiden. So etwas macht die Leute wütend, wo sie doch sooo viel Kohle zum Fenster hinaushauen. Das kann doch nicht alles umsonst sein ...

Eine Kritikerin versteigt sich sogar dazu, der Stiftung in ihrem Blog zu unterstellen, sie habe sich von den großen Konzernen schmieren lassen, so wie eigentlich allen, die da so heftig Kritik üben, eigentlich eines gemeinsam ist: Im Gegensatz zur Stiftung können sie nicht mit wissenschaftlich belegbaren Fakten aufwarten, sondern kommen mit dubiosen Verschwörungstheorien daher, wobei ich allerdings einräumen muss, dass ja auch ich angeblich wissenschaftlichen Untersuchungen im Allgemeinen mitunter durchaus skeptisch gegenüberstehe. Man sollte sich durchaus die Mühe machen, herauszufinden, wer denn da in wessen Auftrag "geforscht" hat, denn die Gefahr ist natürlich groß, dass derjenige, der Studien bezahlt, auch bestimmte Ergebnisse sehen möchte.

Wie in dem Artikel, den ich in der Überschrift verlinkt habe, beschrieben ist, hat sich der Wolf bereits vor vielen Tausenden von Jahren dem Menschen angeschlossen, wurde domestiziert, durch Züchtung allmählich zum Hund in vielen verschiedenen Variationen und er gewöhnte sich an die Nahrung, die die Menschen zu sich nahmen, da er vorwiegend die Überreste bekam.

So wie wir selbst uns ja auch nicht mehr wie in der Steinzeit ernähren, hat sich auch im Körper der Hunde gegenüber dem Wolf vieles verändert und ganz abgesehen davon nehmen ja auch Wölfe durchaus Pflanzliches zu sich, indem sie die Mageninhalte von Pflanzenfressern vertilgen.

Leider ist das Testergebnis im Internet noch nicht kostenlos abrufbar, daher kenne ich nur wenige Einzelheiten, aber ich werde euch auf dem Laufenden halten, sobald es frei verfügbar ist.

Ich schrieb ja hier schon öfter über dieses Thema und wir diskutierten in den Kommentaren mehrmals darüber: Über weite Strecken kochte ich für Püppi selbst, zusätzlich bekam sie eine Mischung aus Trocken- und Nassfutter.

Beim Kochen drittelte ich die Zutaten, verwendete also Fleisch, dann kamen Gemüse und Obst wie Möhren und Kohlrabi, dazu Kartoffeln, Apfel und Banane und das letzte Drittel bestand aus Reis, Nudeln und Haferflocken.

Bei Letzteren ist es übrigens nicht nötig, spezielle, aber teure Hundeflocken zu kaufen. Man kann ganz normale billige Haferflocken nehmen, sofern man diese kocht, denn nur dann ist der Hund in der Lage, ihre Inhaltsstoffe zu verwerten.

Natürlich bekam Püppi zusätzlich noch diverse Leckerlis, auch wenn ich mit ihrem Gewicht viele Jahre lang sehr aufpassen musste, denn da sie kastriert war, neigte sie dazu, sehr schnell zuzunehmen.

Zum Glück war es mit ihr kein Problem, sie zu wiegen. Erst musste F. allein auf die Waage, dann noch einmal mit Püppken auf dem Arm, schon wusste ich ihr aktuelles Gewicht.

Mit dem unbändigen Rex funktioniert das so leider nicht, also muss ich mich auf mein Gefühl und den Rippentest verlassen.

Ihr kennt diesen Rippentest?

Man darf sie nicht sehen, muss sie aber deutlich fühlen, wenn man mit der Hand über die Seite des Hundes streicht.

Laut Tierarzt hätte Sissi bei ihrer Größe und ihrem Rassenmix etwa ein Alter von 13 Jahren erreichen können, tatsächlich wurde sie knapp 18 und war bis auf das letzte Jahr, in dem dann die Altersgebrechen einsetzten, wie wir Menschen sie auch bekommen, immer kerngesund. Noch mit 16 hüpfte sie wie ein Flummi und absolvierte mit großer Freude und völlig problemlos sehr lange Gassigänge.

Also muss ich ja wohl doch einiges richtig gemacht haben und von daher verlasse ich mich auch bei Rex weiter auf mein Gefühl, werde mich weder dem Hype des Barfens anschließen noch auf megateure Futtersorten umsteigen.

Ich halte es mit ihm wie bei Püppi, auch er bekommt einen Mix aus allem, nur dass ich das Verhältnis von Nass- zu Trockenfutter leicht verändert habe zugunsten von Letzterem, was ich aber vermutlich wieder in die andere Richtung verschieben werde, da sein Stuhl sich zwar ziemlich normalisiert hat, mir aber mitunter etwas zu hell ist.

Am Freitag bekam er ja seine Wurmkur und um sie ihm unterjubeln zu können, musste ich natürlich eine Dose knacken, deren Inhalt bis heute reichte, und schon werden seine Geschäfte etwas dunkler, also scheint mir hier die Ursache zu liegen.

Ich werde es weiter beobachten und herumprobieren, bis ich die optimale Mischung für ihn herausgefunden habe.

Zusätzlich bekommt er drei- bis viermal in der Woche einen Löffel körnigen Frischkäse untergemischt, auch das tut seiner Verdauung ganz offensichtlich gut.

Mit dieser Wurmkur war ich übrigens hervorragend beraten, er bekam keinen Durchfall davon. Ich wusste ja vom Doc von der Blutuntersuchung her, dass er leicht verwurmt war, deshalb hatte ich nun zuvor keinen Test mehr machen lassen, aber viel kann es nicht gewesen sein, wenn ich der Tierarzthelferin Glauben schenken darf. Sie sagte mir etwas, das ich bisher noch nicht wusste: Je heftiger der Pfiff nach so einer Kur, desto stärker sei der Befall gewesen.

Man lernt nie aus ...
1.3.15 09:47


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