Rex - my love, mein Auslandshund
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Warum einfach und günstig, wenn es auch ...

... teuer und umständlich geht?

Ganz einfach, weil es funktioniert, denn natürlich ging mein so spontan gefasster Plan auf. 

F. baute das erste der beiden Türschlösser aus, hatte ein wenig Fummelei, bis die Farbreste unserer Vorgänger aus den Ritzen entfernt waren, aber nach reichlich Herumgefluche flutschte der Riegel emsig hin und her.

Also machte ich mich auf zum Schuh- und Schlüsselmann, der laut lachte, als ich ihm den Grund meines Kommens erläuterte, dass nämlich Rex uns gerne in die Betten pinkelt, wenn wir ihm den Zugang zum Schlafzimmer nicht verwehren.

Sogleich begann er von seinem sibirischen Windhund zu erzählen, den er damals noch in der Ukraine hatte und der auch so einiges anstellte, und er war sich sicher, dass er mir helfen könne.

Er wandte sich einer Wand zu, an der viele Schlüssel hängen, kehrte brummelnd zurück, ausgerechnet das richtige Nümmerchen habe er leider nicht da, aber ... wir seien schließlich Kämpfer ... und schon schmiss er eine riesige Maschine an und begann an einem Schlüssel herumzufeilen, immer wieder, bis er schließlich passte und das Schloss sich einwandfrei bedienen ließ.

Uff, das war ja noch mal gut gegangen und innerlich freute ich mich diebisch, dass F.s ganze Wenn und Abers und "Selbst wenn es geht, wirste tagelang drauf warten müssen" nicht aufgegangen waren, sondern ich mal wieder richtig gelegen hatte.

Dementsprechend fiel ihm schier der Kitt aus der nicht vorhandenen Brille, als ich nach einer angehängten Einkaufsrunde heimkam, staundend nahm er Schloss nebst Schlüssel in Empfang und begab sich gleich nach oben, um es wieder einzusetzen, auszuprobieren und mir das zweite mitzubringen.

Noch einmal marschierte ich los und hatte diesmal noch mehr Spaß mit dem alten Herrn, den ich am Ende noch mit einigen russischen Brocken beglücken konnte, denn immerhin habe ich es in der Schule ja mal für einige Jahre gelernt und etwas, wenn auch wenig, ist doch hängen geblieben.

So strahlten wir nun beide und selbst F. hätte kaum noch einen Grund gehabt, seinen üblichen Pessimismuss zu verbreiten, wenn, ja, wenn das Wörtchen Wenn nicht wäre, denn die Türen lassen sich jetzt zwar abschließen, aber es geht nicht ganz einfach, weil sie zu tief in den Angeln hängen und der Nippel erst in seine Öffnung rutscht, wenn man die Tür anhebt.

Unterlagsscheiben wären die leichteste Lösung, hätte man (vor unserer Zeit) bei der Erneuerung des Daches darüber nachgedacht, denn die Innendecke der Räume wurde so tief heruntergezogen, dass kaum Spiel bleibt, die Türen auszuhängen, was aber fürs Anbringen von Unerlagsscheiben nötig wäre.

Bleibt nur die Löcher nach unten hin auszufeilen, aber dafür hat F. natürlich wieder einmal nicht das passende Werkzeug, so dass er doch noch einen Grund fand, seinen geliebten Baumarkt aufzusuchen, wo er sich jetzt im Moment befindet.

Ich darf also nachher noch einmal mit einer geballten Ladung an Flüchen rechnen, wenn er sich mit dem Feilen herumplagt, aber egal, Hauptsache, wir können Rex dann einen Stinkefinger zeigen, was das unbefugte Betreten der Räume angeht.

24.6.17 10:10


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