Rex - my love, mein Auslandshund
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Das war wohl nix ...

Den gestrigen Tag hatte ich völlig auf die abendliche Party ausgerichtet, schon am Abend zuvor Heringsstipp zubereitet, damit er gut durchziehen konnte, mich in der Früh durch die Fluten des Badewassers gekämpft, dann gleich Kartoffeln gekocht.

Ein zeitiges Mittagessen, für mich selbst nur ganz wenig, rechnete ich doch damit, abends mit Köstlichkeiten verwöhnt zu werden.

Noch ein kleines Mittagsschläfchen - die Nacht würde ja lang werden -, dann war es auch schon so weit und ich brezelte mich nach allen Regeln der Kunst auf, wählte das Outfit extra passend zur neuen bunten Desigual-Handtasche, die ich von meinem Bruder und seiner Frau letzte Woche als verspätetes Weihnachtsgeschenk bekam.

(Weihnachten selbst war ja wegen meines Treppenunfalles ausgefallen.)

Pünktlich marschierte ich los zum Haus der Nachbarin, die mich zum Ort des Geschehens mitnehmen wollte, schellte und ... bekam keine Reaktion.

Noch einmal, wieder nix.

Hm, eine WhatsApp: Wo steckst du denn? Stehe vor deinem Haus ...

Auch da keine Antwort. 

Und nun?

Auf dem Hinweg hatte ich gesehen, dass ihre Tochter mit anderen Kindern dabei war, auf unserer "Partymeile" Trampolin zu springen.

War recht witzig, denn abwechselnd hüpften sie wie die Flummis durch die Luft und ich sah ihre Köpfe immer über dem Zaun auftauchen, wobei sie mich jedes Mal lautstark begrüßten und mir zuwinkten.

Also zurück, vielleicht wusste die Kleine ja etwas über den Verbleib ihrer Mutter.

Die würde doch nicht schon ohne mich losgefahren sein?

Ich war zu faul, das Tor zu öffnen, und so fand unsere Unterhaltung durch den Zaun statt, was die Lütte aber wohl zunehmend verwirrte, so dass sie ihren Vater aus der Hütte rief, wo er mit einigen anderen Männern zu einem Umtrunk versammelt war.

Eigentlich hätte mich das schon stutzig machen sollen, denn was trieben die Jungs in der Hütte, wenn wir doch gleich alle zur auswärigen Party starten wollten?

Die Lösung folgte auf dem Fuße, denn nun öffnete S. das Tor, musterte mich in all meiner aufgebrezelten Schönheit von oben bis unten, kratzte sich am Kopf und fragte ratlos, was ich denn wolle, die Party sei doch erst nächste Woche ...

Die Gastgeberin hatte ganz am Anfang der Planung von zwei möglichen Terminen gesprochen, durch meine Osterreise hatte ich die Nachbarschaftsgruppen bei WhatsApp nur lückenhaft verfolgt, aber das, was ich las, so interpretiert, dass man sich nun für den gestrigen Tag entschieden hätte.

Ein Trugschluss, wie sich jetzt herausstellte. 

Dumm jeloofn, aber immerhin hat es auch sein Gutes, kann ich doch nun zweimal die Vorfreude genießen.

F. war natürlich mächtig verwirrt, als ich bereits nach so kurzer Zeit die Haustür wieder aufschloss, und Rex freute sich ein Loch in den Bauch, tat so, als wäre ich ewig weg gewesen.

Auch er kommt nun in den Genuss der doppelten Freude, denn am nächsten Samstag kann er dann ja meine Heimkehr noch einmal mit aller Wucht feiern.

23.4.17 08:59


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