Rex - my love, mein Auslandshund
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Danke, liebe Mausfreddy, ...

... fürs Kommentieren.

Ich glaube, wer weggeworfene oder aussortierte Hunde übernimmt, der hat fast zwangsweise auch ein Herz für kränkelnde Pflanzen, wobei solche Rettungsversuche natürlich mächtig in die Hose gehen können, wenn man einen Hund wie Rex hat.

Er macht seinem Namen (Rex = lat. für König) alle Ehre, indem er alles als seins betrachtet und ohne mit der Wimper zu zucken alles niedermäht, was sich ihm in den Weg stellt.

Ein Taktiker durch und durch und besonders, wenn es ums Auftragen von Mahlzeiten geht, muss ich oft an das Rätsel von Kohlkopf, Ziege und Wolf denken.

Wer es nicht kennt, kann es hier kurz nachlesen.

Will ich abends beispielsweise zwei Teller mit belegtem Brot, zwei Schüsselchen mit Salat, zwei Eier im Eierbecher nebst Löffelchen und Salzstreuer und zwei Tassen Tee ins Wohnzimmer transportieren, dann stehe ich immer vor dem gleichen Problem wie der Fährmann, was die richtige Reihenfolge angeht.
Tee und noch ungepellte Eier sind sicher vor ihm, nicht aber die Brote und der Salat - vier Teile für nur zwei Hände und leider gibt es keine so einfache Lösung wie in dem Rätsel, denn irgendetwas ist immer für einen Moment unbeaufsichtigt.

Man sollte meinen, es sei hilfreich, wenn F. schon am Couchtisch säße, was aber meist nicht der Fall ist und sowieso nicht viel bringt, wenn die Küche während meiner Gänge verwaist ist, und so ist die einzige Möglichkeit, dass ich Rex auffordere, mir beim Hin- und Herspringen ständig zu folgen.
Klingt leicht, ist es aber nicht, denn zwar tippelt er meist brav mit, aber es kann auch passieren, dass ich im Zimmer ankomme und erschreckt feststelle, dass kein Hund hinter mir ist.
Hui, dann rase ich mit nem Affenzahn los nach drüben, aber oft zu langsam, denn in der Küchentür kommt mir Rex dann gern mit völlig unschuldigem Gesicht entgegen, wobei ich es zuvor öfter mal habe klappern hören oder dann sehe, dass irgendetwas auf der Anrichte verschoben ist.

Die gleiche Schwierigkeit habe ich mit den Fenstern im oberen Stock.
Im großen Ganzen hat er inzwischen kapiert, dass die Betten für ihn tabu sind, aber kann ich ihm wirklich übern Weg trauen?
Sicherheitshalber sind die Türen in der Regel verschlossen, was natürlich nichts heißt, da er sie ja ganz locker öffnen kann, aber eine gewisse Hemmschwelle ist vorhanden (zumindest, wenn wir zu Hause sind), die jedoch wegfällt, wenn ich oben für Durchzug sorgen möchte.

Er ist ein neugieriger kleiner Deibel und wittert es sofort, wenn sich irgendwo ein neuer Durchschlupf bietet.
Gestern Abend stand alles offen, weil ich für besseres Schlafklima sorgen wollte, während F. für die heutige Leerung die Mülltonne aus dem Garten vors Haus schaffte.
Ich selber wurschtelte in der Küche herum, als ich auf einmal oben Getrampele hörte. Schnell kletterte ich die Treppe hoch, kam ums Eck und ... sehe Rex, wie er hoch aufgerichtet an der Fensterbank im Schlafzimmer steht, laut piepsend, weil er wohl F. auf sich aufmerksam machen wollte und sauer war, dass er dessen Aktivitäten nicht hautnah mitverfolgen durfte, denn natürlich ist die Hintertür zu, wenn das Gartentörchen entrammelt wird.
Als er mich bemerkte, verließ er seinen Aussichtspunkt sofort, aber ich habe immer ein wenig Angst, dass er einfach mal durchs offene Fenster hechten könnte und dann dumm auf dem Vordach steht.

So, und nun muss ich reinhauen, rasch einkaufen gehen und mich dann über sehr wuchtiges Geäst hermachen, das dringend zerkleinert werden muss, damit man es abtransportieren kann. Mal sehen, ob ich die "Baumstämme", die übrig bleiben, irgendwie verwerten kann, um mein Beet besser zu schützen.
Das Schachspiel gegen Bubi geht also weiter und ich bin mir sicher, dass er schon, während ich noch bastele, darüber nachgrübelt, wie er mich austricksen kann.
23.5.17 09:42


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